Wildkamera und Fotofallen

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Aggressor HD No-GlowHat eine Anti-Reflexions-LED-Abdeckung und kann GPS Geo-Tags in den Metadaten der Foto speichern. Diese müssen jedoch manuell eingegeben werden.3 MP14 MPk.A.ca. 0,2 s4 oder 8 AAhttps://wildkameravergleich.de/wk/anleitung-aggressor-no-glowja, 1 s bis 60 minmanuell oder automatisch je nach Umgebungstemperatur25 mk.A.5,0 von 5 (1 Bewertung)45°48 LEDs, drei Stufen Blitzstärke sowie Belichtungszeit bei Nachtaufnahmen einstellbarja25 mText LCDcamouflageneinja, 1 s bis 60 min innerhalb von zwei Zeitfenstern. PIR-Sensor funktioniert weiterhin während der Zeitrafferaufnahme.jajajajak.A.Bushnellnein10,3 x 14,7 x 6,8 cmengl.75 bis 100 cmjanein252 €bis zu 32 GBneinneinja, 1 bis 3ja, 6,35mm (0,25") Gewinde unten und hintenAnschluss für Solarpanel vorhanden-20°C bis zu 60°Cjak.A.ja, 1920x1080, 1280x720, 640x360 Pixel mit 20-30 fps tagsüber und 15-20 fps in der Nacht, 5 bis 60 sja, 5% - 90% Luftfeuchtigkeit, beständig gegen Regen und Schneeneinja, zwei Zeitfenster einstellbar
Dark Ops BTC-6Geräuschlose Auslösungk.A.bis zu 10 MP70°ca. 0,7 s6 AAhttp://wildkameravergleich.de/wk/anleitung-btc-65, 10, 20, 30 s, 1, 2, 5, 10, 30, 60 mink.A.12 bis 14 m40° bis 45°noch keine55°k.A.ja21 mText LCDcamouflagenein5, 10, 15, 30 s, 1, 2, 5 minja, A-Z, 0-9 und Leerzeichenjajajak.A.Browningja11,4 x 8,3 x 6,4 cmengl.0,9 mjanein169 €bis 32 GBneinneinja, bis zu 8neinja, 12 V-34 bis 60 °Cjaja1280 x 720 oder 640 x 480 Pixel, 5 s bis 2 min (bei Nacht max. 10 s)IP54neinja
DTC 1100-5 MP4:3 mit 8, 5 oder 3 MP oder 16:9 mit 6, 4 oder 2 MPk.A.unter 1 s12 AAhttps://wildkameravergleich.de/wk/anleitung-dtc-11001 s bis 60 mineinstellbar, Multi-Zonen Bewegungssensork.A.k.A.2,0 von 5 (3 Bewertungen)k.A.k.A.ja18 m2"camouflagejajaja, 4 Ziffernjajaja406 gMinoxnein11,0 x 15,2 x 7,2 cm ohne Antennedt., engl. und weitereca. 100 cmjaja, 4 Ziffern446 €bis zu 32 GBja (4G)jaja, 1 bis 5ja, 6,35mm (0,25")ja, 6 V/9Vk.A.janeinja, 640x480 oder 1280x720, 5 bis 30 sjaneinja, Zeitraffer bzw. Foto nach Timer löst unabhängig davon weiter aus
DTC 400 SlimMit 2,7 cm Tiefe extrem flach.3 MPbis zu 9 MPk.A.unter 1 s8 AAhttp://wildkameravergleich.de/wk/anleitung-dtc-400-slim5, 10, 20, 30 s, 1, 5, 10, 30, 60 mink.A.k.A.k.A.3,4 von 5 (9 Bewertungen)k.A.30 LEDsja15 m2"camouflageneinneinneinjajaja320 gMinoxnein13,0 x 22,2 x 2,7 cmmehrsprachig100 bis 125 cmja, außerdem Verschluss mit Vorhängeschloss sicherbarja, 5 stellige Zahlenkombination150 €bis zu 32 GBneinneinja, bis zu 9ja, 6,35mm (0,25")neink.A.k.A.nein1280 x 720 Pixel, 10 bis 60 sjaneink.A.
Force-12Nach dem Einschalten hat man 60 s, um sich aus dem Erfassungsbereich zu entfernen.k.A.3 oder 12 MPk.A.ca. 0,62 s6 x AAhttps://wildkameravergleich.de/wk/anleitung-force-1210 s, 1, 3, 5, 10, 15, 30m für Foto und Videoeinstellbar2 bis 20 m, einstellbar55°1,0 von 5 (1 Bewertung)40°42 LEDsjaautomatische Infrarot Level Justierung2,4" mit Zoom-Funktioncamouflageneinja, 30 s, 1, 3, 5, 15, 30mneinjajaja430 gSpypointnein9,6 x 12 x 7 x 8,1 cmengl., dt., fr., es. und weiterek.A.janein194 €bis 32 GBneinneinja, bis zu 6 im Abstand von 10 sja, 6,35mm (0,25")ja, 12 V-30 °C bis +50 °Cjaneinja, 1280x720, 10, 30, 60, 90sjaneinnein
G42NGKann GPS Geo-Tags in den Metadaten der Foto speichern. Diese müssen jedoch manuell eingegeben werden. Einstellungen zur Reduzierung von Bewegungsunschärfe vorhanden.k.A.10 MP, 8 MP, 5 MP oder 2 MPk.A.ca. 0,5 s8 AAhttps://wildkameravergleich.de/wk/anleitung-g42ng5 bis 59 s und 1 bis 59 minfest18 mk.A.noch keinek.A.42 LEDsja15 mLCD Text-Displaycamouflageneinjaja, bis zu 13 Zeichen (Zahlen, Buchstaben und Leerzeichen)jajajak.A.Stealth Camnein13,9 x 10 cm x 6,6 cmengl., fr., dt., es.k.A.jaja, 4 alphanumerische Zeichen186 €bis 32 GBneinneinja, bis zu 9ja, 6,35mm (0,25")ja, 12 V-10 °C bis +40 °Cja, an- und ausschaltbarneinja, 720x480, 1280x720, 5 bis 180 sja, 20 bis 85% relative Luftfeuchtigkeitneinja
GX45NGGeo-Koordinaten können manuell eingegeben werden. 16:9 Fotoformat. 3 voreingestellte Modi für einen schnellen Einsatz gegeben. Einstellungen zur Reduzierung von Bewegungsunschärfe vorhanden.4 MP12, 8, 4 oder 2 MPk.A.ca. 0,4 s12 AAhttps://wildkameravergleich.de/wk/anleitung-gx45ng5 bis 59 s und 1 bis 59 minfest14 m45 bis 50°noch keine52°45 LEDsja30 m2" Farbdisplaygrünneinja, Bewegungen können trotzdem auslösenja, bis zu 13 Zeichen (Zahlen, Buchstaben und Leerzeichen)jajajak.A.Stealth Camnein13,97 x 10,16 x 6,35 cmengl., fr., dt., es.k.A.jaja, 4 alphanumerische Zeichen250 €bis 32 GBneinneinja, bis zu 9 mit 1 s Abstandja, 6,35mm (0,25")ja, 12 V-10 °C bis +40 °Cja, an- und ausschaltbarneinja, 5 bis 180 s, 1920x1080 oder 1280x720 Pixelja, 20 bis 85% relative Luftfeuchtigkeitneinja
HC600 HyperFireTrailcamera aus Amerika, löst in 0,2 s aus.3,1 MPkeinek.A.ca. 0,2 s6 oder 12 AAk.A.0 s, 15 s, 30 s, 1 min oder 5 mineinstellbarbis 30 m40°noch keinek.A.leistungsstarker Infrarotblitzja18 mLCD Menucamouflagenein1, 5, 15, 30 oder 60 mineinstellbar, 16 stelligjajajak.A.Reconyxja11 x 14 x 7 cmengl.k.A.jaja690 €bis zu 32 GBneinnein1,2,3,5 oder 10 Fotos mit 1,3,5 oder 10 s Zeitabstandk.A.nein-30 bis +50 °Cneinneinneinjaneinnur für Timerfunktion, nach Stunden am Tag und bei Nacht
Iron-10Nach dem Einschalten hat man 60 s, um sich aus dem Erfassungsbereich zu entfernen.k.A.3 MP oder 10 MPk.A.ca. 0,65 s6 x AAhttps://wildkameravergleich.de/wk/anleitung-iron-1010 s oder 1 min bis 30 mineinstellbar, 5 Erkennungszonen2 bis 20 m, einstellbar30°noch keine40°35 LEDsjaautomatische Infrarot Level JustierungText-Displaycamouflageneinjaneinjajaja454 gSpypointnein13 x 17,5 x 6,6 cmmehrsprachigk.A.janein180 €bis 32 GBneinneinja, bis zu 4 im Abstand von 10 s bzw. 15 s bei Blitzlichtja, 6,35mm (0,25")ja, 12 V-30 °C bis +50 °Cjajaja, 1280x720, 640x480, 10 bis 90 sjaneinnein
Iron-9Unterscheidet sich von der Iron-10 hauptsächlich durch die Video- und Fotoauflösung.k.A.3 MP oder 9 MPk.A.ca. 0,65 s6 x AAhttps://wildkameravergleich.de/wk/anleitung-iron-910 s oder 1 min bis 30 mineinstellbar, 5 Erkennungszonen2 bis 20 m, einstellbar30°noch keine40°35 LEDsjaautomatische Infrarot Level JustierungText-Displaycamouflageneinjaneinjajaja454 gSpypointnein13 x 17,5 x 6,6 cmmehrsprachigk.A.janein185 €bis 32 GBneinneinja, bis zu 4 im Abstand von 10 s bzw. 15 s bei Blitzlichtja, 6,35mm (0,25")ja, 12 V-30 °C bis +50 °Cjajaja, 320x240, 640x480, 10 bis 90 sjaneinnein
Nano MK I Blacksehr kleine Wildkamera5 MP12 MPk.A.unter 1 s4 AAk.A.ja, 10, 30 s oder 5 mineinstellbar28 mk.A.4,7 von 5 (3 Bewertungen)55°4 LEDsja20 m1,44"grünneinja, 5, 30 min oder 2, 8 hneinjajaja180 gK&SAusrichtung über das Frontdisplay möglich10,7 x 6,7 x 4,0 cmdt., engl., finn., schwed.k.A.neinnein149 €bis 32 GBneinnein3 Fotosja, 6,35mm (0,25")ja, 6 V-30 °C bis +70 °Cjaneinja, 1280x720, 640x480 Pixel mit 10, 30 oder 60 sIP54, Luftfeuchtigkeit 5 bis 90%neinnein
Panoramic P-150Macht 3 einzelne Aufnahmen in Folge und setzt diese zu einem Panoramabild mit einem Bildwinkel von 150° zusammen.2 MP8 MPk.A.unter 1 s6 Baby Chttps://wildkameravergleich.de/wk/anleitung-panoramic-1501, 5, 10, 30 s und 1, 5, 10, 30, 60 minfestca. 15 mk.A.4,0 von 5 (1 Bewertung)150° (3 x 50° Grad im Modus Panorama)30 LEDs, zwei Belichtungszeiten einstellbarfast21 mText Displaycamouflagenein5, 10, 15, 30, 60 s, oder 2 oder 5 min, Zeitraffer am Morgen und am Abend möglichja, A-Z, 0-9, Bindestrich und Leerzeichenjajajak.A.Moultrieneink.A.engl.k.A.jaja, 5 Zahlen250 €bis 32 GBneinneinja, bis zu 3ja, 6,35mm (0,25")ja, 12Vk.A.neinneinja, bis 30 s bei Nacht, 480p, 720pjaja, zum Transfer zu aktivierennur im Zeitraffermodus
Panoramic P-150iMacht 3 einzelne Aufnahmen in Folge und setzt diese zu einem Panoramabild mit einem Bildwinkel von 150° zusammen.2 MP8 MPk.A.unter 1 s6 Baby Chttps://wildkameravergleich.de/wk/anleitung-panoramic-1501, 5, 10, 30 s und 1, 5, 10, 30, 60 minfestca. 15 mk.A.noch keine150° (3 x 50° Grad im Modus Panorama)30 LEDs, zwei Belichtungszeiten einstellbarja18 mneincamouflagenein5, 10, 15, 30, 60 s, oder 2 oder 5 min, Zeitraffer am Morgen und am Abend möglichja, A-Z, 0-9, Bindestrich und Leerzeichenjajajak.A.Moultrieneink.A.engl.k.A.jaja, 5 Zahlen275 €bis 32 GBneinneinja, bis zu 3ja, 6,35mm (0,25")ja, 12Vk.A.neinneinja, bis 30 s bei Nacht, 480p, 720pjaja, zum Transfer zu aktivierennur im Zeitraffermodus
Proof Cam 01Generiert automatisch ein Timelapse Video im Modus "Foto nach Timer"3 MP10 MPk.A.ca. 0,7 s8 AAhttps://wildkameravergleich.de/wk/anleitung-proof-cam-01k.A.automatischk.A.45°noch keine45°36 AAfast21 m1,1 Text LCDgrünneinja, 1, 2, 5, 10, 30 oder 60 minneinjajaja680 gPrimosnein6,35 x 10,8 x 13,34 cmengl.k.A.janein111 €bis 32 GBneinneinja, bis zu 5k.A.ja, 12V DC-6 °C bis +48 °Cjaneinja, 1280x720, 320x240, 30fps, 5, 10, 15, 20, 30 oder 60 sjaneinnein
RX243 voreingestellte Modi für einen schnellen Einsatz gegeben. Einstellungen zur Reduzierung von Bewegungsunschärfe vorhanden.k.A.7 MP, 5 MP, 4 MP oder 2 MPk.A.unter 1 s6 AAhttps://wildkameravergleich.de/wk/anleitung-rx-245 bis 59 s und 1 bis 59 minfestk.A.k.A.noch keine45,5°24 LEDsfast18 mneingrünneinja, 5 bis 59 s, 0 bis 59 minja, bis zu 13 Zeichen (Zahlen, Buchstaben und Leerzeichen)jajaja426 gStealth Camnein10,8 x 8,3 x 6,4 cmengl., fr., dt., es.k.A.jaja, 4 alphanumerische Zeichen120 €bis 32 GBneinneinja, bis zu 9ja, 6,35mm (0,25")ja, 12 V-10 °C bis +40 °Cja, an- und ausschaltbarneinja, 720x480, 1280x720, 5 bis 180 s20 bis 85% relative Luftfeuchtigkeitneinja
SecaCam HomeVistaDark Motion Freeze Technologie für schärfere Nachtaufnahmen12 MP5 MPk.A.ca. 0,35 bis 0,45 s8 AAk.A.3 bis 60 seinstellbar15 mk.A.4,9 von 5 (41 Bewertungen)100°56 LEDs, 2 Stufen sowie mit Belichtungsautomatikja20 m2" Farbmonitorcamouflageneinja, 5 s bis 24 hneinjajaja404 gWildkameranein13,1 x 9,8 x 7,7 cmdt., engl.k.A.neinja, 6 numerische Zeichen159 €bis 32 GBneinneinja, bis zu 5ja, 6,35mm (0,25")ja, 12 Vk.A.janeinVGA, Full HD oder HD, 5 bis 59 sIP54, 5% bis 90% Luftfeuchtigkeitneinja
SecaCam RaptorDark Motion Freeze Technologie für schärfere Nachtaufnahmen12 MP5 MPk.A.ca. 0,35 bis 0,45 s8 AAk.A.3 bis 60 seinstellbar15 mk.A.5,0 von 5 (24 Bewertungen)52°56 LEDs, 2 Stufen sowie mit Belichtungsautomatikja20 m2" Farbmonitorcamouflageneinja, 5 s bis 24 hneinjajaja404 gWildkameranein13,1 x 9,8 x 7,7 cmdt., engl.k.A.neinja, 6 numerische Zeichen159 €bis 32 GBneinneinja, bis zu 5ja, 6,35mm (0,25")ja, 12 Vk.A.janeinVGA, Full HD oder HD, 5 bis 59 sIP54, 5% bis 90% Luftfeuchtigkeitneinja
Smart-5 MPbis zu 10 MPk.A.k.A.6 x AAhttp://wildkameravergleich.de/wk/anleitung-spypoint-smart10 s, 1, 3, 5, 10, 15, 30meinstellbar, 5 Erkennungszonen2 bis 20 m, einstellbar30°noch keine35°36 LEDsjaautomatische Infrarot Level Justierungneincamouflageneinja, 30 s, 1, 3, 5, 15, 30mneinjajajak.A.Spypointnein10,9 x 17,3 x 7,6 cmengl., dt., fr., it., es.k.A.janein300 €bis 32 GBneinneinja, bis zu 6ja, 6,35mm (0,25")ja, 12 V-20 °C bis + 50 °Cneinnein320x240, 640x480, 10, 30, 60, 90 sjaneinja
SnapShot EXTRA BLACK-5.0 MP Bildsensor Chipbis zu 8 MPk.A.k.A.4, 8 oder 12 AAhttps://wildkameravergleich.de/wk/anleitung-snapshot-extra0 s bis 60 mineinstellbarmax. ca. 10 mk.A.3,7 von 5 (23 Bewertungen)k.A.60 Infrarot LEDsjabis ca. 12 m2.0" Farbdisplaycamouflageneinja, 5 s bis 8 hneinjaneinja342 gDörrk.A.11,2 x 13,8 x 6,8 cmdt., engl.k.A.jaja229 €max. 16 GBneinneinjak.A.k.A.k.A.k.A.k.A.ja, 5 bis 60 sja, Schutzart IP 54neinja
SnapShot MINI-5.0 MP Bildsensor-Chipkeinek.A.ca. 1,3 s4, 8 oder 12 AAhttps://wildkameravergleich.de/wk/anleitung-snapshot-mini5 s bis 60 mineinstellbarmax. ca. 10 mk.A.4,2 von 5 (134 Bewertungen)k.A.28 Infrarot LEDsfast12 m1.4" Farbdisplaycamouflageneinja, 5 s bis 8 hneinjaneinja248 gDörrk.A.9,8 x 12,5 x 7,0 cmdt., engl.k.A.jaja139 €max. 8 GBneinneinja, bis zu 3 Fotosk.A.k.A.k.A.k.A.k.A.ja, 5 bis 60 sja, Schutzart IP 54neinja
SnapShot MINI BLACK-5.0 MP Bildsensor-Chipkeinek.A.ca. 1,3 s4, 8 oder 12 AAhttps://wildkameravergleich.de/wk/anleitung-snapshot-mini5 s bis 60 mineinstellbarmax. ca. 10 mk.A.4,2 von 5 (8 Bewertungen)k.A.40 Infrarot LEDsja8 m1.4" Farbdisplaycamouflageneinja, 5 s bis 8 hneinjaneinja248 gDörrk.A.9,8 x 12,5 x 7,0 cmdt., engl.k.A.jaja150 €max. 8 GBneinneinja, bis zu 3 Fotosk.A.k.A.k.A.k.A.k.A.ja, 5 bis 60 sja, Schutzart IP 54neinja
SnapShot MOBILFotos können direkt auf das eigene Handy gesendet werden.5.0 MP Bildsensor-Chipbis zu 12 MPk.A.ca. 1,2 s4, 8 oder 12 AAhttps://wildkameravergleich.de/wk/anleitung-snapshot-extra0 s bis 60 mineinstellbarmax. ca. 10 mk.A.3,0 von 5 (3 Bewertungen)k.A.40 Infrarot LEDsfastbis ca. 12 m2.0" Farbdisplaycamouflagejaja, 5 s bis 8 hneinjaneinja352 gDörrk.A.11,2 x 23,0 x 6,8 cmdt., engl.k.A.jaja329 €max. 16 GBjajak.A.k.A.k.A.k.A.k.A.k.A.ja, 5 bis 60 sja, Schutzart IP 54neinja
SnapShot MOBIL BLACKFotos können direkt auf eigene Smartphone gesendet werden. Der Blitz der Wildkamera ist im Gegensatz zur SnapShot Mobil Black unsichtbar.5.0 MP Bildsensor-Chipbis zu 12 MPk.A.ca. 1,2 s4, 8 oder 12 AAhttps://wildkameravergleich.de/wk/anleitung-snapshot-extra0 s bis 60 mineinstellbarmax. ca. 10 mk.A.3,0 von 5 (10 Bewertungen)k.A.60 Infrarot LEDsjabis ca. 12 m2.0" Farbdisplaycamouflagejaja, 5 s bis 8 hneinjaneinja352 gDörrk.A.11,2 x 23,0 x 6,8 cmdt., engl.k.A.jaja369 €max. 16 GBjajak.A.k.A.k.A.k.A.k.A.k.A.ja, 5 bis 60 sja, Schutzart IP 54neinja
SnapShot MULTI 8.0i HDUnterstützt Wifi SD-Karten, um Bilder im Umfreis von 30 Metern über das Smartphone abzurufen. Inkl. Fernbedienung zum An- und Ausschalten.3 MPbis zu 8 MPca. 52 bis 55°ca. 0,6 s4, 8 oder 12 AAhttp://wildkameravergleich.de/wk/anleitung-snapshot-multi-8i-hdja, 5 s bis 1 heinstellbar20 mk.A.noch keineca. 58°60 LEDsjaeinstellbar, 3, 6 oder 12 m2"camouflageneinja, 5 s bis 24 hjajajaja400 gDörrnein14,6 x 11,5 x 6,7 cm (ohne Antenne)dt., engl.ca. 1 mjaja, 4 stelliger Zahlencode279 €max. 32 GBneinneinjakompatibel mit Haltesystem für Snapshot Multija, 5 bis 12V-20 bis +60°Cjaneinja, HD 1080P mit 30 fps oder 720P mit 60 fpsja, Schutzart IP 54ja2 Zeitfenster pro Tag
Spec Ops BTC-8FHDGeräuschlose Auslösung, zeigt Luftdruck auf Fotok.A.2, 4, 8 oder 10 MP einstellbark.A.0,67 s8 AAhttps://wildkameravergleich.de/wk/anleitung-spec-ops-btc-8fhd5, 10, 20, 30 s, 1, 2, 5, 10, 30, 60 minfest17 mk.A.2,0 von 5 (1 Bewertung)55°k.A.ja21 mText LCDcamouflagenein5, 10, 15, 30, 60 s, 1, 2, 5, 10, 30, 60 minja, A-Z, 0-9 und Leerzeichenjajajak.A.BrowningTest-LED13,6 x 10,8 x 7,8 cmengl.k.A.janein199 €bis 32 GBneinneinja, bis zu 8 (Standard- und Rapidfire-Mode)ja, 6,35mm (0,25")ja, 12Vk.A.jaja1080x1920 (Full HD), 5 s bis 2 min (bei Nacht max. 10 s)janeinnein
Strike Force BTC-5Geräuschlose Auslösung2 MP4, 8 oder 10 MPk.A.ca. 0,7 s6 AAhttp://wildkameravergleich.de/wk/anleitung-btc-55, 10, 20, 30 s, 1, 2, 5, 10, 30, 60 minfest12 bis 14 mk.A.5,0 von 5 (1 Bewertung)55°36 LEDsfast30 mText LCDcamouflagenein5, 10, 15, 30, 60 s, 1, 2, 5, 10, 30, 60 minja, A-Z, 0-9 und Leerzeichenjajajak.A.Browningja11,7 x 10,0 x 7,4 cmengl.ca. 100 cmjanein197 €bis 32 GBneinneinja, bis zu 8, Standard- und Rapid-Firemode möglichja, 6,35mm (0,25")ja, 12 Vk.A.jaja1280 x 720 oder 640 x 480 Pixel, 5 s bis 2 min (bei Nacht max. 10 s)IP54neinja
TINY-W3Automatisches drahtloses Backup-System mit 150 m Reichweite. Es können bis zu 10 Wildkameras an die Blackbox angeschlossen werden. Hat 3 Bewegungssensoren, 7 Erkennungszonen und einen automatischen Infrarotlevel-Ausgleich.5 MPbis zu 10 MPk.A.k.A.6 AA je für Wildkamera und Empfängerhttp://wildkameravergleich.de/wk/anleitung-spypointtiny-w310 s, 1, 3, 5, 10, 15, 30 meinstellbar, 3 Sensoren mit 7 Erkennungszonen1,5 bis 20 m, einstellbar70°noch keine40°38 LEDsjak.A.2,4"schwarzneinjaja, max. 8 Zeichenjajajak.A.SpypointneinWildkamera: 12 x 8,8 x 6,8 cm, Blackbox: 10 x 12 x 4,7 cmdt., engl., fr., it., es.k.A.janein507 €bis 32 GB je Gerätneinneinja, bis zu 6ja, 6,35 mm (0,25")ja, 12 V-20 °C bis +50 °Cjaja640x480, 1280x720, 10, 30, 60, 90 sjajaja
Wild-Vision Full HD 5.0Sehr gute Bildqualität bei Tag und Nacht5 MPbis zu 12 MPk.A.unter 1 s4 oder 8 AAhttp://wildkameravergleich.de/wk/anleitung-wild-vision-full-hd-501 s bis 2 heinstellbark.A.50°4,4 von 5 (465 Bewertungen)50°40 LEDs, 2 Stufenja20 m2,4"camouflagenein5 s bis 24 hneinjajajak.A.Wildkameranein13,0 x 9,9 x 7,4 cmdt., engl.ca. 75 cmneinja, 6 stelliger Zahlencode139 €bis 32 GBneinneinja, bis zu 7 in einem Abstand von ca. 2 sja, 6,35mm (0,25")ja, 6 Vk.A.jaja1.920 x 1.080, 1.280 x 720, 640 x 480, 5 bis 60 sIP54neinja
WildBlick 3.0c RLHat einen digitalen Zoom: 2x, 3x oder 4x5 MP8 oder 12 MPk.A.ca. 0,35 bis 0,45 s8 AAhttps://wildkameravergleich.de/wk/anleitung-wildblick-30ck.A.einstellbar12 bis 15 m70°3,5 von 5 (6 Bewertungen)52°56 LEDs, zwei Stufen einstellbarja20 m2" Farbmonitorcamouflageneinjajajajaja404 gWildblicknein13,14 x 9,87 x 7,74 cmengl.k.A.neinja, 6 alphanumerische Zeichen135 €8 bis 32 GBneinneinja, bis zu 7 oder 3 Fotos pro Sekundeja, 6,35mm (0,25")ja, 12 V30 bis 60 °Ck.A.jaja, 1920x1080, 1280 x 720 oder 640x480 Pixel, 5 bis 60 s, 30 FPSIP54, 5% bis 90% Luftfeuchtigkeitneinja
WildCam IR Black X423 voreingestellte Programme für eine schnelle Einsatzbereitschaft. Zusätzlich kann ein weiteres Programm frei programmiert werden. Reduce Blur Technologie vermindert Bildrauschen und Bewegungsunschärfe. Geo-Koordinaten manuell einstellbar.2 MPbis zu 10 MPk.A.ca. 0,5 s8 x AAhttp://wildkameravergleich.de/wk/wildcam-black-irx423 s bis 60 mink.A.18 m45°3,0 von 5 (1 Bewertung)52°42 LEDsjabis zu 30 mja, aber nicht zur Fotoanzeigecamouflageneink.A.jajajajak.A.Dörrnein16 x 10,5 x 7 cmdt., engl., fr., es.k.A.jaja, vierstelliger Code229 €bis 32 GBneinneinja, bis zu 9 Fotosja, 6,35mm (0,25")Ja, 12 V-10 bis 40 °Cjaneinja, 1280x720, 720x480, 5 bis 180 sja, Schutzart IP 54neink.A.
WildkamerasAnmerkungAuflösungAuflösung interpoliertAusleuchtungswinkelAuslösezeitBatterienBedienungsanleitungBewegungsmelder pausierenBewegungssensor EmpfindlichkeitBewegungssensor RegistrierungsdistanzBewegungssensor RegistrierungswinkelBewertung bei AmazonBilderfassungswinkelBlitzBlitz ist unsichtbarBlitzreichweiteDisplayFarbeFernsteuerung per SMSFoto nach TimerFoto zeigt Cam-LabelFoto zeigt Datum und UhrzeitFoto zeigt MondphaseFoto zeigt TemperaturGewichtHerstellerLaserjustierhilfeMaßeMenu-SpracheMinimaler FokusÖse für KabelschlossPasswortschutzPreis ca.SD-KarteSenden an Email (GPRS)Senden ans Handy (MMS)Serienbilder durch BewegungsmelderStativgewindeStromnetzanschlussTemperaturbeständigkeitTonaufnahmeTv-AusgangVideofunktionWetterfestWLANZeitfenster für Aufnahmen einstellen

Letzte Aktualisierungen:

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2.

Was ist eine Wildkamera?

Eine Wildkamera, auch Fotofalle oder im englischen 'Trail Camera' genannt, ist eine tragbare und outdoortaugliche Kamera mit eingebautem Bewegungssensor. Beim Auslösen des Bewegungssensors wird die ruhende Wildkamera aktiviert und automatisch ein Foto oder Video vom auslösenden Objekt gemacht. Das Objekt ist in der Praxis häufig eine Person oder ein Tier. Die von der Kamera gemachten Bilder und Videos werden auf einer SD-Speicherkarte gespeichert und können über ein USB-Verbindungskabel auf den Laptop oder den heimischen PC übertragen werden. Je nach Wildkamera-Modell kann ein Foto auch direkt nach der Aufnahme über das Internet oder per Mobilfunk an den Besitzer der Kamera verschickt werden. Eine Wildkamera ist in der Lage sowohl bei Tag, als auch in der Nacht hochwertige und gut erkennbare Bilder zu liefern.

Aufbau und Funktionen einer Wildkamera.
Nachtfoto-Serie mit Wölfen ausgeleuchtet mit einem Infrarotblitz (60 LEDs) aufgenommen mit der Wildkamera SnapShot MULTI 8.0i HD (GIF-Animation, skaliert auf 960 x 720 Pixel) wildkameravergleich.de
Ein weiteres Nachtfoto aufgenommen mit der Wildkamera SnapShot MULTI 8.0i HD (2048 x 1536 Pixel) wildkameravergleich.de
SnapShot MULTI 8.0i HD bei Tag (3264 x 2448 Pixel). Der Infrarotblitz kommt bei Tagesaufnamen nicht zum Einsatz. wildkameravergleich.de
Zwei Wölfe begegnen sich in der Oberlausitz bei -4 Grad Celsius, aufgenommen mit der Wildkamera Spypoint Force 12. (urspr. 4000 x 3000 Pixel) wildkameravergleich.de

Die Wildkamera ist aufgrund ihres Einsatzgebietes oftmals tarnfarben und ungefähr so groß wie zwei herkömmliche Kompaktkameras. Sie ist gegen Nässe und Staub geschützt und kann bei fast jedem Wetter problemlos eingesetzt werden.

Ursprünglich wurden Wildkameras für Jäger und Wissenschaftler konzipiert, um den Wildwechsel und Wildbestand im Revier oder in einem Forschungsgebiet zu überwachen. Wildkameras haben daher Befestigungsmöglichkeiten zum Anbringen an Bäumen oder ähnlichen Objekten mit Hilfe eines Gurtes. Die technische Ausstattung einer Wildkamera ermöglicht es den Wildbestand sowohl im Wald, als auch auf weiten Flächen und Wiesen zu dokumentieren. Die Einsatzgebiete einer Wildkamera gehen jedoch weit über die Revierbeobachtung hinaus. Sie eignen sich beispielsweise vorzüglich zur Objektüberwachung, um Privatbesitz zu schützen; Garten- und Naturfreunde hingegen schätzen Wildkameras, um im eigenen Garten heimische Vögel, Igel und anderes zu beobachten.

Die 5 häufigsten Einsatzbereiche einer Wildkamera - Nutzung bei Quellenangabe gestattet (CC-BY-SA) wildkameravergleich.de Creative Commons

Zwischen dem 19. September und dem 7. November 2015 haben wir euch, d.h. unsere Leser auf der Startseite von wildkameravergleich.de mit einer anonymen Umfrage gefragt: "Wofür suchst oder verwendest Du eine Wildkamera?". Unsere Leser konnten Ihre Antwort in ein Freitextfeld eintragen; hiermit wollten wir sicherstellen, dass die Antwortmöglichkeiten nicht durch eine Vorauswahl beschränkt werden und alle Einsatzbereiche erfasst werden können.

Eine Datenbereinigung (Duplikate durch einen Datenübertragungsfehler und drei themenfremde Antworten) ergibt 60 Freitextantworten, von denen zwei Antworten jeweils zwei Einsatzbereiche nennen, so dass diese beiden Antworten für eine einfachere Auswertung aufgespilttet werden. Die Analyse der 62 Antworten zeigt, dass die Antworten in drei Gruppen unterteilt werden können: "Tierbeobachtungen", "Objektüberwachung" und "Jagt".

Auswertung der Umfrage 'Wofür suchst oder verwendest Du eine Wildkamera?' - Nutzung bei Quellenangabe gestattet (CC-BY-SA) wildkameravergleich.de Creative Commons

Die Mehrheit, nämlich 48% unserer Leser, nutzen oder suchen eine Wildkamera zur Objektüberwachung. 3% weniger, nämlich 45% suchen oder nutzen eine Wildkamera zur Tierbeobachtung und nur 6% nutzen oder suchen eine Wildkamera zur Jagd.

Die Analyse der Antworten derjenigen, die eine Wildkamera zur Tierbeobachtung nutzen oder suchen, zeigt, dass diese Antworten weiterhin in drei Gruppen nach Einsatzort einsortiert werden können: "Garten", "Wald", "unbekannt". Über die Hälfte unserer Leser (64%) suchen oder nutzen eine Wildkamera zur Tierbeobachtung im Garten. Nur 4% beobachten Tiere oder möchten Tiere im Wald beobachten. Bei 32% war der Einsatzort nicht zu erkennen.

Im Forschungsarchiv von Smithsonian Wild kannst Du über 200.000 Schnappschüsse aus der ganzen Welt durchstöbern. Vielen Dank an Smithsonian Wild für die Bereitstellung der folgenden wundervollen Schnappschüsse :)

Ein Erdwolf, aufgenommen in Rift Valley, Kenia im Zuge eines Forschungsprojekts. Smithsonian Wild
Eine kenianische Giraffe schaut in den frühen Morgenstunden zum Photoshooting vorbei. Smithsonian Wild
Zwei afrikanische Löwen mitten in der Nacht in Rift Valley, Kenia Smithsonian Wild
Eine am Baum knabbernde Giraffengazelle stehend auf ihren Hinterbeinen. Smithsonian Wild
Diese Wildkamera erwischte einen großen Panda beim vorbeitrotten in China Smithsonian Wild
Dieser grüne Pavian ist sichtlich neugierig auf den seltsamen Kasten vor seiner Nase. Smithsonian Wild
Afrikanischer Busch Elephant am frühen Abend. Smithsonian Wild
Ein prächtiger Jaguar den die Linse 2008 in Peru einfangen konnte. Smithsonian Wild
Ein geschmeidiger peruanischer Ozelot am frühen Abend. Smithsonian Wild
Ebenfalls in Peru ist dieses schöne Riesengürteltier genau um 11:11:11 Uhr vor die Linse gelaufen. Smithsonian Wild
Spießhirsch um 3 Uhr morgens im peruanischen Dickicht. Smithsonian Wild
Ein Tayra auf dem Sprung erwischt in Peru. Smithsonian Wild
2.1

Ursprünge - die erste Wildkamera

Die Erfindung der Wildkamera geht auf den amerikanischen Politiker und Fotografen George Shiras III zurück. In Whitefish Lake (heute Peter White Lake) legte er den Grundstein für die Wildtierfotografie bei Nacht. Ende des 19. Jahrhunderts war er der Erste, dem es gelang, Biber, Rehe und andere Wildtiere bei ihren nächtlichen Aktivitäten abzulichten. Zu dieser Zeit gab es bereits einige Fotografen, die atemberaubende Landschaften festgehalten hatten. Die von Shiras entwickelten Methoden und Geräte für Blitzlichtaufnahmen waren bis dahin jedoch einzigartig.

2.1.1

George Shiras Methoden

Shiras erste Wildkamera bestand aus einer großen Kamera und einem Stolperdraht, der mit einer Autobatterie verbunden war. Die Tiere wurden meist durch am Draht befestigte Köder angelockt. Sobald der Draht berührt wurde, zündete die Batterie etwas Magnesiumpulver, woraufhin ein blitzartiges Licht folgte und der Kameraverschluss einrastete.

Ein Elch läuft 1913 im Yellowstone National Park mit seinem Geweih in eine von George Shiras gestellte Fotofalle, die zur Auslösung eines Blitzes führt.

Shiras wusste, dass manche Jäger Lichtquellen verwendeten, um Tiere anhand der Reflexionen in ihren Augen bei Dunkelheit zu erkennen. Dieses Wissen nutzte er zu seinem Vorteil. In den 1880ern befestigte er eine Lichtquelle auf seinem Boot, um mit der Blitz-Technologie zu experimentieren. Durch das Licht erstarrten die Tiere, sodass er für einen kurzen Augenblick die Möglichkeit hatte, sie abzulichten. Shiras erfand ein Gerät für automatische Blitzlichtfotografie, das die Belichtungszeit der Kamera in dem Moment abpasste, in dem sie die größte Beleuchtung erzielen konnte. Er entwickelte außerdem eine schwenkbare Kamerahaltung. Am Bug des Boots montierte er zwei Kameras, die er auf eine Entfernung von neun und zwölf Meter einstellte. Shiras legte Magnesiumpulver in eine Pfanne, das sich entzündete, sobald der Auslöser betätigt wurde. Als die Tiere nur noch zwölf Meter entfernt waren, wurden sie kurzzeitig in helles Licht getaucht. Es folgte ein lauter Knall, kurz darauf wieder Dunkelheit. Ein 25stel einer Sekunde reichte aus, um die Wildtiere auf einem Bild zu verewigen.

Die Blitze blendeten enorm und waren sehr laut. Eines der berühmtesten Bilder Shiras zeigt fliehende Rehe, die nach dem Knall ängstlich in alle Richtungen davonlaufen. Die ersten Fotofallen bestanden aus einem 35-mm-Band und konnten bis zu 36 Bilder pro Band aufnehmen. Allein die Blitzgeräte waren deutlich größer als eine komplette Wildkamera, wie wir sie heute kennen.

2.1.2

Bedeutung seiner Forschungen

1896 fotografierte Shiras von einem Boot aus die "Midnight-Serie". Dies war eine Auswahl von zehn Wildtierfotografien bei Nacht. Die Blitze, die Shiras verwendete, waren so kraftvoll, dass oftmals nicht nur die Tiere, sondern auch er selbst kurzzeitig nichts mehr sehen konnte. Allerdings wurden dadurch viele Tiere während ihrer Flucht voneinander getrennt. Später nutzte Shiras mehrere synchronisierte Blitze, um die Tiere auch zu fotografieren, während sie davonliefen. Dies wurde von seinem Nachfolger, Frank Michler Chapman, aufgrund ethischer Aspekte kritisiert. Mit der "Midnight-Serie" gewann Shiras zahlreiche Preise. Der Herausgeber der National Geographic, Gilbert H. Grosvenor, wurde ebenfalls auf seine Fotografien aufmerksam. Fast die ganze Juli-Ausgabe 1906 widmete sich George Shiras III. 74 seiner Fotografien schmückten 50 Seiten des Magazins. Diese Ausgabe des Magazins war eine der bedeutendsten, die je veröffentlicht wurden.

3.

Wie funktioniert eine Wildkamera?

Wildkameras bedienen sich eines sogenannten "passiv-infrared-sensors" (PIR). Der Sensor der Wildkamera sendet im Gegensatz zu einem aktiven Sensor weder elektromagnetischen Wellen noch Ultraschall. Er sendet gar keine eigenen Strahlen zur Erfassung, sondern reagiert auf die Veränderungen im Infrarotbereich der Umgebung, wenn Mensch oder Tier in den Erfassungsbereich kommen.

Funktionsweise eines PIR Bewegungsmelders

Das Auslösen des Sensors funktioniert nach einem einfachen Muster. Vor dem eigentlichen Sensor liegen kuppelförmig angeordnete Sammellinsen, welche den Erfassungsbereich des Sensors in Abschnitte unterteilen. Ändert sich nun in mehreren Abschnitten von Links nach Rechts oder umgekehrt die Infrarotstrahlung beispielsweise durch abstrahlende Körperwärme, löst dies automatisch den Sensor aus. Objekte, die sich direkt auf den Sensor zu oder von ihm weg bewegen können mit einem PIR jedoch nur schwer erfasst werden.

4.

Die richtige Positionierung der Wildkamera

Bei der optimalen Positionierung ist zu unterscheiden, ob Du deine Wildkamera zum Objektschutz oder zur Wildbeobachtung verwenden möchtest. Beim Objektschutz ist vor allem wichtig einen guten Überblick über das zu überwachende Gebiet zu erhalten. Die Tarnung der Kamera ist ebenfalls wichtig und der Sensor der Kamera darf nicht durch im Wege stehende Objekte verdeckt werden. Achte auf folgende Punkte bei der Platzierung der Überwachungskamera zum Objektschutz:

  • Gute Übersicht schaffen: Kamera an einem erhöhten Standpunkt platzieren, um ein möglichst großes Areal zu überblicken.
  • Gute Tarnung der Fotofalle: Die Kamera sollte so platziert werden, dass sie nicht auf den ersten Blick erkannt wird. Nutze hierzu die Tipps zur Tarnung der Fotofalle.
  • Stromversorgung der Fotofalle: Bei der stationären Objektüberwachung kann im Gegensatz zur Überwachung im Wald eine Stromversorgung durch einen Anschluss ans Stromnetzt von Vorteil sein. Batteriewechsel bleiben Dir so erspart.
  • Stabile Befestigung der Fotofalle: Die Kamera sollte so befestigt werden, dass sie nicht durch Zufall verrückt oder entdeckt werden kann.

Wenn Du Deine Wildkamera als Überwachungskamera einsetzen möchtest, könnte Dich auch der Abschnitt über wichtige Funktionen für diesen Einsatzbereich interessieren.

In der freien Natur gelten andere Regeln für das Aufstellen der Fotofalle, denn hier darf vor allem den Tieren die Kamera nicht auffallen. Wichtige Punkte bei der Platzierung der Wildkamera in der Natur und im Wald:

Eine leichte Neigung mit dem Objektiv nach unten ermöglicht eine optimale Erfassung des Nahbereichs.
  • Die richtige Perspektive wählen: Wie es Dir gefällt kann die Kamera in der Höheposition variiert werden, um die direkte Nähe oder Objekte in weiterer Entfernung zu erfassen. Eine auf Augenhöhe des Ziels angebrachte Wildkamera bietet schönere Fotos, bringt allerdings auch die Gefahr mit sich, dass die Wildkamera leichter entdeckt oder durch Anrempeln beschädigt wird. Eine leichte Neigung des Objektivs nach unten ermöglicht die Erfassung des Nahbereichs, ohne dass die Höhe zu niedrig gewählt werden muss.
  • Zweige, Äste und Blätter beachten: Auch wenn nur wenige Wildkameras bereits durch wehende Äste und Blätter auslösen, so müssen diese dennoch weiträumig aus dem Kamerawinkel entfernt werden. Denn starke Winde und eine Bewegung der Blätter vor der Linse der Kamera können viele eigentlich gute Fotos zunichte machen.
  • Fotofalle fern von Wegen aufhängen: Achte darauf die Kamera so auszurichten, dass keine Wege von der Kamera erfasst werden. Dies verhindert unabsichtliche Fotos von Menschen und den damit oftmals einher gehenden Ärger.
  • Abgelegene Plätze suchen: Je abgelegener der Platz gewählt wird, umso geringer ist die Wahrscheinlichkeit eines Diebstahls und umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Du noch lange Freude an Deiner Kamera haben kannst.
  • Vermeide direkte Sonneneinstrahlung: Das Sensorfenster kann bei direkter Sonneneinstrahlung schnell sehr heiß werden; der Sensor reagiert dann im schlimmsten Fall garnicht mehr auf vorbeilaufende Wärmequellen. Blendende Lichtquellen können das Bild außerdem wegen Überbelichtung unbrauchbar machen. Achte daher darauf, dass der Aufstellplatz den ganzen Tag über im Schatten liegt.

Wenn Du Deine Wildkamera für die Naturbeobachtung einsetzen möchtest, könnte Dich auch der Abschnitt über wichtige Kamerafunktionen für diesen Einsatzbereich interessieren.

5.

Tarnung der Fotofalle

Drei Wildkameras in Camoflage (von links nach rechts: Dörr SnapShot Pro, Dörr Snap Shot Mini, Waidlife Spezial), die im Grünen durch ihre Tarnung kaum auffallen.

Wildkameras sind in Grau, Braun, Oliv und Camouflage-Farben erhältlich, was eine gut getarnte Platzierung im Grünen oder an grauen Betonwänden ermöglicht. Für die Tierbeobachtung und die Objektüberwachung ist die Tarnfarbe meist ausreichend. Bei Bedarf kannst Du jedoch Zweige und Blätter an der Kamera befestigen, die allerdings weder Sensor, LEDs noch Linse bedecken dürfen.

Wildkamera Tarnstreifen brechen die glatte Oberflächenstruktur einer Wildkamera und erhöhen die Anschmiegsamkeit an natürliche Umgebungen. Die Anleitung zeigt in 6 Schritten, wie Du die Wildkamera mit den Klebestreifen tarnst.

Eine effektive und einfache Lösung stellt die Tarnung mit outdoortauglichen Tarnstreifen dar (Tarnstreifen bei Amazon). Anstelle des mitgelieferten, relativ auffälligen Befestigungsgurtes kannst Du einen dunklen Draht verwenden, der beim vorbeigehen kaum noch ins Auge fällt.

6.

Was kann eine Wildkamera?

Zu der Grundfunktionalität einer Wildkamera gehört die Auslösung durch einen eingebauten Infrarotsensor und die einhergehende Aufnahme von Bildern bei Tag und bei Nacht. Wildkameras bieten jedoch eine ganze Reihe weiterer spannender Funktionalitäten und Einstellmöglichkeiten die je nach Einsatzzweck der Kamera von unterschiedlicher Bedeutung sind. Im Folgenden erfährst Du welche Funktionen es gibt und wozu diese nützlich sind.

6.1

Bildauflösung

In der Regel macht eine Wildkamera gute Bilder ohne dabei jedoch eine hohe Auflösung zu bieten wie man es von modernen Kompaktkameras gewohnt ist. Insbesondere bei Nachtaufnahmen spielt die Auflösung der Fotofalle eine untergeordnete Rolle. Die Bildauflösung der Fotos beträgt in der Regel 12 MP die interpoliert werden. Dies bedeutet, dass die Kamera mit einer relativ geringen Auflösung fotografiert (häufig eine Bildauflösung von 5 MP), die Bilder jedoch durch ein mathematisches Interpolations-Verfahren auf eine höhere Bildauflösung aufgearbeitet werden. Es ensteht ein geringer Schärfeverlust der jedoch für die meisten Einsatzzwecke wie Tierbeobachtung oder Objektschutz getrost vernachlässigt werden kann. Ein großer Nachteil interpolierter Fotos ist jeodch die größere Dateigröße bei gleicher oder schlechterer Bildqualität, weshalb erfahrene Anwender auf eine Interpolation verzichten und die Wildkamera-Einstellung bei der nativen Bildauflösung belassen.

Im Interpolationsverfahren werden auf Grundlage der originalen Bildpixel neue Subpixel berechnet, um das Originalbild zu vergrößern.
6.2

Bewegungssensor

Der Bewegungssensor einer Überwachungskamera ist ein so genannter PIR-Sensor (engl. passive infrared sensor) (siehe hierzu "Wie funktioniert eine Wildkamera?") und bietet insbesondere drei wichtige Funktionen:

  • die Empfindlichkeit vom Sensor
  • der Registrierungswinkel vom Sensor
  • und die Registrierungsdistanz bzw. Erfassungsdistanz vom Sensor
Der Registrierungswinkel und die Registrierungsdistanz des PIRs ergeben den Erfassungsbereich von sich bewegenden Wärmequellen.

Die Empfindlichkeit des Sensors sollte in jedem Fall variabel und leicht einzustellen sein. Denn vor allem in der freien Natur kann eine zu hohe Empfindlichkeit des Sensors zu langen und ungewollten Fotoserien führen. Eine niedrigere Umgebungstemperatur im Winter führt bei gleicher Sensibilität auch schneller zur Auslösung als im Sommer. Du musst außerdem berücksichtigen, dass der Sensor umso besser anspricht, umso größer die Wärmequelle und so schneller die Bewegung des Objekts ist. Ein kleiner Vogel strahlt beispielsweise weniger Wärme ab als ein großer Luchs. Wildkameras wie die Tropy Cam Aggressor HD sorgen automatisch für eine optimale Sensibilität. Bei anderen Wildkameras musst Du diese manuell einstellen. Es empfehlen sich folgende Richtwerte:

Hohe Empfindlickeit Bei hohen Temperaturen z.b. im Sommer, wenn sich Körpertemperatur und Umgebungstemperatur nahezu angeglichen haben.
Mittlere Empfindlichkeit Bei durchschnittlichen Temperaturen wie im Frühling und im Herbst.
Niedrige Empfindlichkeit Im Winter und bei allgemein kalten Umgebungstemperaturen ist der Temperaturunterschied zu Lebewesen sehr hoch und eine niedrige Empfindlichkeit reicht aus.

Die optimale Distanz zum Fotoobjekt für gute Bilder mit ausreichender Detailierung beträgt etwa 8 Meter, auch wenn manche Wildkameras eine deutlich höhere Registrierungsdistanz haben. Während viele Hersteller zum Registrierungswinkel keinerlei Angaben machen, erfassen manche Überwachungskameras Bewegungen in einem Winkel von bis zu 170 Grad. Einige Fotofallen nutzen hierzu drei PIR-Sensoren; zwei seitliche und einen Haupt-Sensor.

6.3

Bilderfassungswinkel

Der Bilderfassungswinkel bei einer Wildkamera beschreibt den Winkelbereich vor der Kamera der auf den Fotos abgebildet wird. Die meisten Hersteller geben hier einen Winkel von bis zu 60 Grad an, was für hochwertige und gut erkennbare Fotos vollkommen ausreicht. Zwar ist der Registrierungswinkel des Bewegungssensors oftmals deutlich höher, doch muss man auch die Bewegung des Objekts und die Auslösezeit der Kamera mit einrechnen (siehe hierzu Auslösezeit). So sind die Chancen das Fotoobjekt in diesem Bilderfassungswinkel zu erwischen aufgrund dieser Faktoren relativ hoch.

Der Bilderfassungsbereich ergibt sich aus dem Bilderfassungswinkel und bezeichnet den Bereich der auf dem Bild oder der Videosequenz abgebildet wird.
6.4

Auslösezeit

Ein sehr wichtiger Messwert ist die Zeit, welche Deine Wildkamera benötigt, um die Fotofalle aus dem Ruhezustand hochzufahren und das erste Bild zu machen. Die meisten Hersteller geben oftmals Zeiten von unter einer Sekunde an. Das diese Werte häufig auf Tests in Laborumgebung bezogen sind, versteht sich von selbst. Eine gute Wildkamera besitzt eine Auslösezeit von ca. einer Sekunde und reagiert damit ausreichend zeitnah. Hochklassige Wildkameras die vornehmlich zur Wild-Forschung eingesetzt werden, glänzen sogar mit Auslösezeiten von 0,2 Sekunden.

Die Konzeption einer Wildkamera berücksichtigt wann ein erkanntes Objekt in den Bilderfassungswinkel eintritt. Bis zu diesem Zeitpunkt muss die Wildkamera aus dem Ruhezustand hochgefahren sein.
6.5

Bewegungsmelder pausieren

Viele Wildkameras haben eine so genannte Sensor-Pausierung, auch Auslöseverzögerung oder Auslösepausierung genannt. Der Sinn einer solchen Funktion erschließt sich den meisten im ersten Moment nicht. Dieser Wert hat keinen Einfluss auf die erste Auslösezeit durch den Sensors, sondern ermöglicht alle folgenden Auslösungen zeitlich zu verzögern indem der Bewegungssensor nach einer Auslösung für eine einzustellende Zeit deaktiviert wird. Der einzustellende Zeitraum der Auslöseverzögerung ist von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich und liegt zwischen maximal 30 Minuten und 24 Stunden. Bilderserien lassen sich mit der Auslösepausierung verkürzen, um den Speicherbedarf zu schonen.

Die Auslöseverzögerung stoppt die Aktivität des Sensors nach einer Auslösung für eine Zeitdauer von wahlweise ein paar Sekunden bis mehrere Stunden.
6.6

Fotos nach Timer (Zeitraffer)

Neben der Basisfunktionalität Fotografien vom Sensor auslösen zu lassen, haben die meisten Wildkameras eine Zeitraffer-Funktion; d.h. eine Timerfunktion zur wiederholten Auslösung in einem einstellbaren Intervall. Ein Intervall von 24 Stunden ist beispielsweise ideal, um eine Zeitraffer-Fotoserie vom Wachsen einer Pflanze zu erstellen.

Mit einem Intervall von 30 Minuten lässt sich bei entsprechender Positionierung der Überwachungskamera unkompliziert eine große Fläche überwachen. Manche Fotofalle ermöglicht es zwei Zeitfenster für den Zeitraffer festzulegen.

Bei der Zeitrafferfunktion wird automatisch alle n Sekunden, Minuten oder Stunden bewegungsunabhängig ausgelöst.
6.7

Batterien

Wildkameras werden meist über 4 bis 12 AA Batterien mit Strom versorgt, welche laut Hersteller bei durchschnittlich 5 Fotos in der Nacht sowie am Tag eine Laufzeit von etwa einem bis einem halben Jahr ermöglichen.

Wildkameras müssen meist mit 4 bis 12 AA Zellen versorgt werden.

Vor allem die Nachtaufnahmen zehren dabei besonders stark an den Energiereserven, da das IR-Blitzlicht der größte Stromfresser ist. Wenn Du deine Aufnahmen vorwiegend im Dunkeln machst und der Blitz häufig zum Einsatz kommt, solltest Du daran denken den Ladezustand häufiger und regelmäßig zu überprüfen. Weitere Faktoren für die Lebensdauer der Akkus sind die verwendete Auflösung und die Dauer eventueller Videoaufnahmen, die ebenfalls stark zu einer Entladung beitragen.

Viele Wildkameras können alternativ mit einem normalen Stromnetzanschluss betrieben werden, was besonders für den Einsatz auf dem eigenen Grund nützlich ist.

Tipp: Interessieren könnte Dich auch die Frage "Welche Batterien eigenen sich für eine Überwachungskamera?"

6.8

Blitz

Wildkameras sind in der Lage Aktivitäten auch bei Nacht zu dokumentieren. Um auch bei absoluter Dunkelheit erkennbare Fotos und Videoaufnahmen zu erhalten, muss der Blitz der Wildkamera besonderen Anforderungen genügen. Drei Faktoren sind von Bedeutung:

  • die Sichtbarkeit des Lichts
  • die Ausleuchtungsdistanz
  • und der Ausleuchtungswinkel
Wildkameras mit Blitzlicht (von links nach rechts: Dörr SnapShot Pro, Dörr Snap Shot Mini, Waidlife Spezial).

In der Regel wünschen sich Käufer einer Überwachungskamera einen so genannten 'unsichtbaren Blitz'; notwendig ist dieser jedoch nicht immer. Zur unsichtbaren Ausleuchtung verwendet eine Fotofalle so genannte Black-LEDs mit Schwarzlicht bzw. nahem Infrarotlicht (NIR) das beispielsweise auch bei TV-Fernbedingungen eingesetzt wird. Nahes Infrarot ist kurzwellige IR-Strahlung im Bereich von 780 nm bis 1400 nm und schließt sich direkt dem von uns wahrgenommenen Lichtbereich an.

Strahlung Sichtbarkeit Wellenlänge
Unsichtbares Licht / No Glow unsichtbar 940 nm
Glimmlicht / Low Glow fast unsichtbar bzw. leichtes Glimmen 850 nm
Sichtbares Licht wie bei Kompaktkameras 380 nm bis 780 nm
Lichtspektren (850 nm und 940 nm) von LEDs in Wildkameras. - Nutzung bei Quellenangabe gestattet (CC-BY-SA) wildkameravergleich.de Creative Commons

Eine Wellenlänge von 940 nm wird von Menschen wie von Tieren nicht wahrgenommen. Fast sichtbare Blitze hingegegen verursachen beim Auslösen einen leichten rötlichen Schein, haben dafür aber eine stärkere Ausleuchtungskraft und bessere Bilder zur Folge. Die Schwarzlicht LEDs wiederum machen den Menschen nicht auf die Existenz der Überwachungskamera aufmerksam, was besonders bei der Objektüberwachung von Vorteil ist. Bei der Tierbeobachtung kann hingegen das günstigere und besser ausleuchtende, leicht sichtbare Infrarot-Licht verwendet werden, da Tiere hiervon selten aufgeschreckt werden.

Wildkamera Wildblick 2.8c HD mit fast unsichtbarem Blitzlicht (850 nm) im Moment der Aufnahme. Das rötliche Scheinen der LEDs ist nur sichtbar, wenn man frontal auf die LEDs schaut.

Vor dem Objektiv einer Fotofalle mit Infrarotlicht ist ein Infrarotfilter installiert, der natürliches, unerwünschtes Infrarot bei Tag herausfiltert. Bei Nacht klappt Deine Wildkamera den Filter beiseite, so dass das Infrarotlicht zur Nachtaufnahme genutzt werden kann. Durch das Wegschieben des Infrarotfilters bei Nacht sind einige Wildkameras nicht vollständig geräuschlos; es kommt zu einem leisen Klickgeräusch, welches auch von Tieren wahrgenommen werden kann.

Wildkameras die das nahe Infrarot nutzen, erzeugen in der Nacht schwarz/weiß-Fotografien. Ist Farbe für Dich ein wichtiger Punkt, so eignet sich für Dich am besten ein Gerät, welches sichtbares Licht zur Beleuchtung verwendet.

Die Blitzreichweite und die Ausleuchtungsdistanz des Blitzlichts ergeben die Fläche die für Nachtaufnahmen ausreichend beleuchtet ist.

Die Blitzreichweite der Wildkameras bewegt sich in der Praxis zwischen 8 und 20 Metern und ist, neben Variablen welche die Wildkamera selbst betreffen, auch stark von den Witterungsverhältnissen abhängig:

  • Anzahl LEDs: Mit steigender Anzahl der verwendeten Infrarot-Dioden der gleichen Bauart erhöht sich die Blitzreichweite sowie die Stärke der Ausleuchtung.
  • Batterieladung: Je geringer der Batteriestatus der Wildkamera, umso weniger kraftvoll leuchten die LEDs, was eine geringere Blitzreichweite zur Folge hat.
  • Belichtungszeit: Je länger die Belichtungszeit auf den Foto-Sensor ist, die vom Hersteller eingestellt wird, umso mehr Licht kann von der Kameralinse eingefangen werden und umso größer wirkt die Blitzreichweite.
  • Mondlicht: Umso größer der Mond und umso stärker das Mondlicht bei klarem Himmel scheint, umso mehr beeinflusst dies die Blitzreichweite und Bildausleuchtung positiv. Eine dichte Wolkendecke und dichte Baumkronen, die kaum Licht der Sterne und des Mondes durchlässen, beeinflussen die Ausleuchtung auf den Fotos hingegen negativ.

Auf welche Bedingungen sich die Angaben der Hersteller beziehen bleibt leider in der Regel unklar. Zum Ausleuchtungswinkel finden sich bei den wenigsten Herstellern Angaben.

Ist Dir ein unsichtbarer Blitz wichtig?
6.9

Display

Viele Wildkameras haben ein kleines 2 Zoll Display auf der Rück- oder Innenseite, welches dem Eigentümer erlaubt die Einstellung der Kamera vorzunehmen sowie aufgenommenen Bilder noch vor Ort zu prüfen. Einige Wildkameras ermöglichen über das Display die Ausrichtung der Kamera auf den zu überwachenden Bereich.

Benötigst Du ein Farbdisplay zur Kontrolle Deiner Aufnahmen?
6.10

Datum, Uhrzeit, Temperatur, Mondphase und mehr auf Foto

Um die Bilder und die äußeren Begleitumstände zum Auslösezeitpunkt besser auswerten zu können, zeigen praktisch alle Wildkameras bei aktivierter Einstellung das Datum und die Uhrzeit der Aufnahme direkt auf dem Foto an. Je nach Kamera können Temperatur, Mondphase und Luftfeuchtigkeit ebenfalls auf die Bilder aufgebracht werden, was vor allem für Wissenschaftler und bei der Wildbeobachtung interessant ist. Bei ausreichender Ausbeute kannst Du den Wildwechsel und das Wildaufkommen mit den äußeren Gegebenheiten in Zusammenhang bringen und Schlüsse über weitere Beobachtungen ziehen. Manche Überwachungskamera ist darüber hinaus in der Lage alphanumerische Bezeichner auf die Bilder zu drucken. Die Fotos sind anschließend eindeutig der Kamera zuzuordnen; besonders beim gleichzeitigen Einsatz mehrer Wildkameras stellt dies eine nützliche Funktion dar.

Tapir aus Peru, aufgenommen am 14. Mai 2008 an Halbmond bei 21 °C früh morgens um 4 Uhr. Smithsonian Wild
6.11

Laserjustierhilfe

Da die Überwachungskamera nicht selten so angebracht wird, dass sie schwer erreichbar und entsprechend schwer zu justieren ist, bieten viele Hersteller eine so genannte integrierte Laserjustierhilfe. Diese sorgt mit einem parallel zum Objektiv ausgerichteten, sichtbaren Laserstrahl für eine einfache optische Kontrolle der Kameraausrichtung auf das zu bewachende Objekt oder den Bereich. Einige Wildkameras ermöglichen zudem die Ausrichtung über das Display.

6.12

Minimaler Fokus

Insbesondere bei der Verwendung des Zeitraffers und der Beobachtung von Kleintieren mit der Wildkamera möchte man so nah wie möglich an das Objekt heran gehen, um ein formatfüllendes Abbild zu erhalten während man die Wildkamera zum Beispiel auf ein Vogelhaus, Nistkasten oder ein Vogelnest ausrichtet. Wird dabei die minimale Fokusdistanz unterschritten, kann die Wildkamera jedoch keine klaren und scharfen Bilder mehr machen. Warum ist das so?

Wildkameras sind Linsenkameras; sie schaffen es nicht den gesamten Raum scharf abzubilden. Eine Wildkamera kann ein Bild nur auf einer Ebene scharf abbilden, alles was vor oder hinter dieser Ebene liegt, ist (mehr oder weniger) unscharf. Das lässt sich auch mit Bildbearbeitungsprogrammen nicht korrigieren und ist so ähnlich, wie beim menschlichen Auge: Hältst Du dir das Buch zu dicht an die Nase, kannst Du es nicht lesen. Minimal ist oft ein Meter Distanz zur Objektebene.

Der minimale Fokus der Aggressor HD NO-Glow, bei dem Bilder scharf abgelichtet werden, liegt zwischen 75 und 100 cm. Die Aufnahme wurde mit der 19:6 Widescreen-Option der Fotofalle gemacht.
Der minimale Fokus der Moultrie Panoramic P-150i, bei dem Bilder scharf abgebildet werden, liegt bei etwa 125 cm.
Der minimale Fokus der Dörr Snapshot Multi 8.0i HD, bei dem Bilder scharf abgelichtet werden, liegt bei 50 cm.

Die Linse bündelt das einfallende Licht im so genannten Brennpunkt. Als Brennweite wird dabei der Abstand zwischen dem Brennpunkt und der Linse bezeichnet. Die Brennweite einer Linse wird in Millimetern angegeben. Dem menschlichen Blickfeld entspricht eine Brennweite zwischen 35 und 50 mm. Ist die Brennweite kleiner, dann bekommst Du mehr auf das Bild – es wird eine so genannte Weitwinkelaufnahme.

Darstellung von Brennweite und Brennpunkt einer Sammellinse von einer Wildkamera.

Drei Faktoren beeinflussen die Schärfentiefe, d.h. den scharfen Bereich im Objektraum:

  • Der scharfe Bereich im Objektraum ist bei geringer Brennweite größer als bei einer großen Brennweite.
  • Die Menge des einfallenden Lichts ist geregelt durch die so genannte Blende. Der Mechanismus der Blende ist ebenfalls mit dem Auge vergleichbar: Wer nichts sehen kann und seine Brille nicht aufsetzen will, muss die Augen zusammenkneifen und sieht scharf.
  • Ein großer Abstand zum Fotoobjekt führt zu einer großen Schärfentiefe und umgekehrt.

Digitalkamera.de hat hierzu eine sehr anschauliche Grafik über die Abhängigkeiten der drei Faktoren erstellt.

In den Beschreibungen der Wildkameras findest Du die Brennweite in Grad angegeben (siehe Bilderfassungswinkel), statt wie in der übrigen Fotografietechnik in mm. Dabei sind die Kameras im Allgemeinen darauf eingestellt, dass sie nur bei einer relativ kurzen Aufnahmedistanz gute Fotos machen; zwischen einem und zehn Meter sind optimal. Leider gibt es kaum Hersteller die die genaue Brennweite der verwendeten Objektive angeben. Die Brennweite und die zu berücksichtigenden Abstände lassen sich deswegen nicht errechnen.

Möchtest Du mit Deiner Wildkamera Nahaufnahmen machen?
6.13

Passwortschutz

Wildkameras können, sofern sie in frei zugänglichem Terrain aufgestellt werden, leicht von Spaziergängern gestohlen werden. Die meisten Wildkameras haben daher einen Passwortschutz, der den unautorisierten Zugriff auf die Bilder und Einstellungen erschwert. Da eine passwortgeschützte Wildkamera für Diebe meist wertlos ist, ist die Wahrscheinlichkeit eines Diebstahls etwas geringer. Nützlich erweist sich gegen den Wildkameraklau häufig auch die Versandfunktion, welche mit etwas Glück ein Foto des Diebes direkt auf eigene Handy sendet.

Vielleicht interessieren Dich auch unsere anderen Tipps zum Verhindern eines Diebstahls.

Möchtest Du Deine Wildkamera mit einem Passwort schützen?
6.14

SD-Karte (Speicherkarte)

Zum Speichern der Fotos nutzt eine Wildkamera praktisch immer eine SDHC-Karte (SD High Capacity bzw SD 2.0) mit einem FAT32 Dateisystem. Je nach Größe der SD-Karte und der Qualitätseinstellung der Fotos und Videos können eine Vielzahl davon auf einem einzelnen Speichermedium gespeichert werden. Die offiziell unterstützten Kapazitäten der Wildkameras reichen bis 32 GB; die Preisspanne für SDHC-Karten bewegt sich je nach Hersteller und Speicherkapazität zwischen 5 und 40 Euro.

SDHC Karte der Klasse 6 mit 2 GB Speicherkapazität und einer min. Schreibgeschwindigkeit von 6 MB pro Sekunde. Tkgd2007, 毛抜き

Tipp: Achte darauf, dass die SD-Karte eine schnelle Schreibgeschwindigkeit aufweist, um den kostenintensiven Speichervorgang insbesondere bei Serienbildaufnahme nicht unnötig zu verzögern. Achte hierzu auf die angegebene Klasse (im englischen "class") 2 bis 10. Wir empfehlen vorallem für HD-Videos eine SD-Karte der Klasse 6 bis 10:

SDHC Klasse / Class Schreibgeschwindigkeit
2 min. 2 MB/s
4 min. 4 MB/s
6 min. 6 MB/s
10 min. 10 MB/s

In den folgenden beiden Tabellen findest Du einen ungefähren Anhaltspunkt wie viele Minuten Video und wieviele Fotos auf Deiner Speicherkarte Platz finden können.

4 GB 8 GB 16 GB 32 GB
Bildauflösung Ungefähre Anzahl Fotos pro Speicherkapazität
3 MP 4.100 8.200 16.400 32.800
4 MP 3.800 7.600 15.200 30.400
5 MP 3.400 6.800 13.600 27.300
6 MP 3.200 6.300 12.600 25.300
7 MP 2.700 5.500 10.900 21.800
8 MP 2.400 4.800 9.500 19.000
10 MP 1.900 3.800 7.600 15.200
12 MP 1.600 3.200 6.300 12.600
4 GB 8 GB 16 GB 32 GB
Videoauflösung Ungefähre Videolänge pro Speicherkapazität
320 x 240 4 h 8 h 16 h 32 h
640 x 480 2 h 10 min 4 h 10 min 8 h 20 min 16 h 40 min
1280 x 720 40 min 1 h 20 min 2 h 40 min 5 h 20 min
6.14.1

Wildkameras mit WiFi SD-Karten

Eine Speicherkarte mit WiFi-Unterstützung erkennst Du am WiFi-Schriftzug.

Mit einer WiFi SD-Karte, einer Speicherkarte mit integrierter WLAN Funktion, kannst Du die aufgenommenen Bilder direkt kabellos von der Wildkamera (z.B. von der Snapshot Multi 8.0i HD) auf ein Tablet, ein Smartphone oder ein Notebook übertragen. Auch das Versenden über einen Internet-Hotspot in eine Cloud, Deinen Facebook-Account oder als Nachricht ist möglich.

Eine WiFi SD-Karte hat die gleichen Maße und das gleiche Aussehen wie eine normale SD-Karte, ihre Verwendung wird jedoch nicht von allen Geräten unterstützt.

Wlan SD-Karte mit 16 GB Speicherkapazität.

Um eine WiFi SD-Karte mit einer Wildkamera zu nutzen, musst Du diese erst einmal einrichten. Dafür brauchst Du ein Tablet oder Smartphone, das Dich durch die Einrichtung führt.

Der Nutzen ist klar: Die Übertragung der Bilder auf Dein Handy funktioniert drahtlos und unkompliziert. Mit einer WiFi SD-Karte sparst Du außerdem lokalen Speicherplatz, wenn Du Deine Fotos in einer Cloud wie Dropbox zwischenspeicherst. Außerdem sind die Bilder nach der Aufnahme sofort verfügbar, ohne dass Du vor Ort einen Speicherkartenwechsel durchführen musst. Gemessen an der Funktion ist der Anschaffungspreis von rund 40 € für eine solche Karte durchaus vertretbar. Einen Nachteil haben die WLAN-Karten jedoch auch: Sie verbrauchen vergleichsweise viel Energie, so dass die Fotofalle häufiger geladen werden muss.

Möchtest Du Fotos per WLAN abrufen können?
6.15

Fotoversand per Email oder MMS

Fotoversand auf PC oder Mobilgerät in Echtzeit.

Die Königsklasse der Wildkameras verfügt über ein eingebautes Mobilfunk-Modul, welches mit einer einfachen Prepaid bzw. aufladbaren Handy SIM-Karte betrieben werden kann und Fotos sofort über das Internet oder per Mobilfunk mittels Email oder MMS auf das Smartphone sendet. Hilfreich ist diese Funktion vor allem, wenn Du die Bilder der Wildkamera sofort überprüfen möchtest oder die Kamera an einem recht unzugänglichen Ort angebracht wurde. Jeder Versand verursacht Kosten; während die MMS-Option wie eine SMS deine normale Mobilfunkrechnung bzw. dein Prepaid-Guthaben belastet, benötigst Du für die Email-Option zusätzliches Datenvolumen bei deinem Anbieter.

Einige Modelle erlauben es mittels SMS vom eigenen Handy oder Smartphone aus die entfernte Wildkamera zu aktivieren und zu konfigurieren.

Benötigst Du ein Mobilfunkmodul in Deiner Wildkamera?

Tipp: Möglicherweise interessiert Dich auch der Abschnitt zur Frage "Welche SIM-Karte soll ich für meine Wildkamera verwenden?".

6.15.1

SSL-Verschlüsselung

Um die Datenverschlüsselung beim Email-Versand von Wildkameras entbrennen in der letzten Zeit wilde Diskussionen. Dies liegt allerdings nicht daran, dass viele Nutzer der Wildkamera auf eine sichere Verschlüsselung der eigenen Foto-Emails Wert legen, sondern vielmehr daran, dass viele Email-Anbieter nur noch per SSL verschlüsselte Emails akzeptieren. Bei weitem nicht jede Wildkamera verfügt über die Möglichkeit die Bilder in einer verschlüsselten Email zu versenden. Wenn Du ein älteres Modell einer Wildkamera ohne SSL-Verschlüsselung besitzt, frage am besten beim Hersteller nach, ob es ein aktuelles Firmware-Upgrade gibt, welches die Funktionalität deiner Wildkamera erweitert.

Im schlimmsten Fall hast Du drei Möglichkeiten:

  1. Eine neue Wildkamera kaufen (sehr kostenintensiv)
  2. Bilder per MMS versenden (meist teurer als Email-Versand)
  3. Ein eigenes Postfach für die Emails einrichten lassen (hat monatliche Kosten für den Mail-Server zur Folge und benötigt ein wenig technisches Verständnis)

Tipp zum eigenen Postfach: Der MyMail-Tarif von DomainFactory kostet monatlich 55 Cent. DF bietet sowohl einen SSL-Versand bzw. Empfang als auch den unverschlüsselten Versand und Empfang für Ihre Kunden an. Der Support bei dem Anbieter ist zudem erstklassig.

6.16

Serienbilder durch Sensor-Auslösung

Wenn der Sensor der Überwachungskamera eine Fotoaufnahme auslöst, erzeugt die Fotofalle in der Standardeinstellung nur eine einfache Momentaufnahme. Oftmals ist es jedoch gewünscht eine größere Zeitspanne der Situation aufzunehmen. Genau das ermöglichen Dir Serienbildaufnahmen, bei der die Wildkamera nach der Auslösung durch den Sensor nicht nur ein einzelnes Foto macht, sondern mehrere Bilder kurz hintereinander aufnimmt. Der Vorteil gegenüber der Videoaufnahme ist, dass die Serienbilder deutlich weniger Speicherplatz benötigen als eine Videoaufnahme. Zudem ist der Batterieverbrauch bei nächtlichen Videoaufnahmen höher, da die Umgebung während der gesamten Aufnahme ausgeleuchtet werden muss. Je nach Wildkamera können drei bis neun Fotos in Folge geschossen werden.

6.17

Wetterfestigkeit und Temperaturbeständigkeit

Eine Wildkamera muss aufgrund ihres Einsatzbereichs eine gewisse Beständigkeit gegen Wetter, Witterung und schwankenden Temperaturen aufweisen. 9 von 10 Wildkameras halten Temperaturen zwischen -30 und +70 Grad Celsius aus. Bedenke jedoch, dass die angegebenen Temperaturen durch Wind und eine falsche Platzierung auch in unseren Breiten erreicht werden können. Die Witterungsbeständigkeit einer Überwachungskamera wird nach der so genannten IP-Schutzklasse nach DIN EN 60529 angegeben. Eine Klasse nach DIN EN 60529 setzt sich aus einem Präfix “IP” und zwei einstelligen Kennziffern zusammen. Die erste Ziffer gibt die Schutzart des Gehäuses gegenüber Fremdkörpern wie Staub an; die zweite hingegen die Schutzart gegenüber Wasser.

Erste Ziffer Bedeutung (Schutz der Fotofalle gegen feste Fremdkörper)
0 kein Schutz
1 Geschützt ab 50 mm Durchmesser
2 Geschützt ab 12,5 mm Durchmesser
3 Geschützt ab 2,5 mm Durchmesser
4 Geschützt ab 1,0 mm Durchmesser
5 Geschützt gegen Staub in schädigender Menge
6 Staubdicht
Zweite Ziffer Bedeutung: Schutz der Fotofalle gegen Wasser
0 kein Schutz
1 Schutz gegen Tropfwasser
2 Schutz gegen fallendes Tropfwasser bei Neigung des Gehäuses bis zu 15°
3 Schutz gegen fallendes Sprühwasser bis 60° gegen die Senkrechte
4 Schutz gegen allseitiges Spritzwasser
5 Schutz gegen Strahlwasser aus beliebigem Winkel
6 Schutz gegen starkes Strahlwasser
7 Schutz gegen kurzes Untertauchen
8 Schutz gegen dauerndes Untertauchen
9 Schutz gegen Wasser bei Hochdruck- und Dampfstrahlreinigung
Die meisten Wildkameras haben ein Gehäuse mit der IP-Schutzklasse IP54 und sind gegen Staub und Regen geschützt.

Der größte Teil der Wildkameras verfügt über die für unser Wetter ausreichende Schutzklasse IP54, was bedeutet, dass die Kamera gegen Staub in schädigender Menge und gegen Spritzwasser geschützt ist. Manche Wildkamera verfügt sogar über die IP Schutzklasse IP65, was bedeutet, dass die Wildkamera vollkommen staubdicht ist und auch einem direkten Wasserstrahl ausgesetzt werden kann.

6.18

TV-Ausgang an der Wildkamera

Viele Wildkameras verfügen über einen eigenen TV-Ausgang (NTSC/Pal) zum Anschluss an einen Fernseher. Videoaufnahmen und Fotos können so direkt auf einem großen Bildschirm betrachtet werden, ohne dass die Kamera bzw. die Speicherkarte an einen PC angeschlossen werden muss.

6.19

Videofunktion mit Tonaufnahme

Wildkameras verfügen neben der Möglichkeit der Fotografie häufig auch über eine Videoaufnahmefunktion meist mit einer Aufnahmedauer von 30 bis 60 Sekunden am Stück. Über ein eingebautes Mikrofon werden die umgebenden Geräusche zusätzlich aufgenommen. Die Leucht-Dioden leuchten während der gesamten Videoaufnahme; deswegen wird mehr Strom verbraucht, als es bei der Serienbild-Funktion der Fall ist. Einige Kameras ermöglichen das schießen eines Fotos kurz vor der Aufnahme des Videos.

Wichtig zu berücksichtigen: Da das Erstellen der Kombination von Foto und Bewegtbild sequentiell abläuft, ist das Objekt in vielen Fällen nach der Fotoaufnahme bereits außerhalb des Aufnahmebereichs.

In den Kameraeinstellungen lässt sich die Größe der Videos und damit indirekt der Speicherplatzverbrauch einstellen. Die wichtigsten Formate sind:

Verhältnis der wichtigsten Videoformate für Wildkameras. Jedi787plus
Bezeichnung Alternative Bezeichnungen Auflösung (Breite x Höhe) in Pixel Seitenverhältnis
QVGA 320x240 4:3
VGA 640x480 4:3
SVGA 800x600 4:3
HD 720 HD ready, 720p 1280x730 16:9
HD 1080 Full HD, 1080p 1920x1080 (2,07 MP) 16:9
7.

Welche Wildkamera ist zu empfehlen?

Um die richtige Wildkamera für Deinen Einsatzbereich zu finden, solltest Du zunächst klären, welche Anforderungen an Deine Wildkamera gestellt werden:

Sind die Anforderungen bestimmt, findest Du mit unserer Wildkamera-Vergleichstabelle die Wildkamera, die den für Dich wichtigen Spezifikationen entspricht. Alle unsere Wildkameras stammen von namenhaften Herstellern. Eine kleine Hilfe bietet Dir möglicherweise auch der folgende Abschnitt. Hier werden die wichtigsten Eigenschaften für die häufigsten Einsatzgebiete zusammengefasst:

7.1

Fotofalle gegen Einbrecher und Diebe

Fotofallen eignen sich hervorragend zur Objektüberwachung.

Wenn Du die Wildkamera als reine Überwachungskamera einsetzen möchtest, sollte diese über die Stromversorgung betrieben werden können. Dies spart den Neukauf und den Wechsel von Batterien. Sie sollte zudem klein und unauffällig sein, sowie einen leisen Blendenverschluss haben. Ein unsichtbares Blitzlicht ist ideal für Dich, wenn eine verdeckte Überwachung stattfinden soll; eine Wildkamera mit sichtbarem Licht kann hingegen abschreckend wirken.

Praktisch ist die Videofunktion, damit Du den Täter auch in Aktion aufnehmen kannst. Ebenso verhält es sich mit einem SIM-Karten-Modul, das Dich in Echtzeit über die Geschehnisse vor Ort informiert, wo auch immer auf der Welt Du dich gerade befindest. Mit der Funktion zum Einstellen eines Zeitfensters, lässt sich einstellen, dass der Sensor tagsüber nicht auf Bewegungen reagiert, dafür aber Nachts, wenn eigentlich keine Personen mehr vor Ort sein sollten.

Wird Deine Wildkamera für die Objektüberwachug eingesetzt?

Unsere Empfehlung für die Objektüberwachung: Die Snapshot Multi 8.0i HD wird vom deutschen Hersteller Dörr hergestellt, der sich über Jahre einen Namen für hochwertige Wildkameras in Deutschland aufgebaut hat. Die Snapshot Multi 8.0 HD macht sehr scharfe und detailierte Nacht- und Tagfotos sowie Videos, die Du im Umkreis von 30 Metern mit Hilfe der WLAN-Funktion direkt auf Dein Smartphone oder Tablet laden kannst. Idealerweise schließt Du die Dörr an Dein Stromnetz an, da die WLAN-Funktion vergleichsweise viel Energie benötigt. Die Wildkamera bietet viele interessante Einstellmöglichkeiten wie Belichtungszeit, Blitzreichweite und Betriebszeiten.

Tipp: Vielleicht interessiert Dich auch unsere interaktive Fotofallen-Vergleichstabelle.

7.2

Wildkamera im Garten für Tierbeobachtungen

Seit ein paar Jahren genießen Wildkameras bei Naturfreunden im heimischen Garten zunehmende Beliebtheit.

Wenn Du einen Kaninchenbau in direkter Nähe auf Film oder Foto festhalten möchtest, sobald sich etwas bewegt, sind Kameras die bei nahem Fokus besonders gute Fotos schießen ideal. Hier fehlen leider noch konkrete Angaben vieler Wildkamera-Hersteller. Ein empfindlicher Sensor und eine schnelle Auslösegeschwindigkeit sind gerade bei naher Distanz von Vorteil. Praktisch ist es, wenn die Überwachungskamera sowohl batteriebetrieben ist, als auch an das Stromnetzt angeschlossen werden kann, wenn es sich gerade anbietet.

Soll Deine Wildkamera im Garten eingesetzt werden?

Unsere Empfehlung für die Tierbeobachtung im Garten: Die handliche Strike Force BTC-5 vom amerikanischen Hersteller Browning ist eine einfache aber überzeugende Wildkamera bezüglich Verarbeitung, Bedienbarkeit, Foto- und Videoqualität sowie Auslösegeschwindigkeit bei Fotos und Videos und daher unser Preis/Leistungs-Sieger. Mit der Browning kannst Du bis etwa 1 Meter (minimaler Fokus) an das zu fotografierende Objekt herangehen, so dass das Foto noch scharf ist.

Eine Alternative zur Browning ist die Wild Vision Full HD 5.0. Sie gehört seit einiger Zeit zu den beliebtesten Wildkameras in Deutschland. Zwar ist die Fotofalle ein OEM-Produkt aus China, nach eigenen Angaben hat der Vermarkter jedoch besondere Sorgfalt bei der Auswahl der Bestandteile vorgenommen. Die Wild Vision ist nicht zuletzt auch wegen der aussergewöhnlichen Kundenfreundlichkeit des Herstellers eine echte Option. Mit der Wild Vision kommst Du bis zu 75 cm an das Objekt heran, ohne dass das Foto unscharf wird.

Tipp: Vielleicht interessiert Dich auch unsere interaktive Wildkamera-Vergleichstabelle.

7.2.1

Welche Tiere kann ich in deutschen Gärten fotografieren?

Haussperling

Den Haussperling lockst Du am besten mit Staub- und Wasserbädern vor Deine Wildkamera oder indem Du Dir die Nahrungsgewohnheiten des Spatzes zu nutzen machst.

Kohlmeise

Eine Kohlmeise läuft leicht in Deine Fotofalle wenn Du ihr ein paar fettreiche Nüsse oder Sonnenblumenkerne gegenüber der Wildkamera aufstellst.

Dompfaff

Um den Dompfaff vor Deine Wildkamera zu locken, musst Du Dich mit seinem Fressverhalten im Frühling, Sommer, Herbst und Winter auskennen. Hier gibt es alle Infos.

Mehr Tiere die Du in Deinem Garten mit Deiner Infrarotkamera fotografieren kannst, findest Du in unserer Rubrik Tiere in Deutschland unter dem Punkt Tiere in Deinem Garten.

7.3

Wildbeobachtung für Wissenschaftler

Wildkameras die zu Forschungszwecken eingesetzt werden, müssen speziellen Anforderungen genügen. Der Wildkamera-Hersteller Reconyx hat sich mit seiner Modellreihe HyperFire auf den Einsatzbereich der Forschung spezialisiert.

Wenn Du im Wald Luchse oder in der Savanne Tiger beobachten möchtest, sucht Du wahrscheinlich wegen der gehobenen Anforderungen eine Überwachungskamera, die möglichst alles problemlos beherrscht. Gerade beim Einsatz in der freien Natur ist die Schutzklasse der Kamera jedoch ein herausstechendes Entscheidungskriterium, da Wildkameras so auch heftigeren Witterungen ausgesetzt werden können. Wenn Du den Einsatz mehrere Wildkameras planst, hilft Dir eine eindeutige Identifikationsnummer auf den Fotos der nachträglichen Zuordnung zu der Wildkamera und damit dem genauen Einsatzort beim Auslösedatum. Das Datum und die Temperatur dürfen auf dem Foto natürlich auch nicht fehlen. Der Passwortschutz schreckt Diebe ab und sollte daher beim Einsatz in öffentlich zugänglichen Territorium unbedingt unterstützt werden.

Möchtest Du Deine Fotofalle für wissenschaftl. Zwecke einsetzen?

Unsere Empfehlung für den wissenschaftlichen Einsatz: Die Trophy Cam Aggressor HD NO-Glow vom amerikanischen Hersteller Bushnell ist zur Zeit unsere bevorzugte Wildkamera und eine günstige Alternative zu den teuren Reconyx Modellen. Die Wildkamera macht sehr gute Fotos am Tag; in der Nacht kommt Sie bezüglich der Detailgenauigkeit jedoch nicht ganz an die Dörr Snapshot Multi 8.0i heran (siehe hierzu die Nachtfotos in unserem Aggressor Wildkamera Test und Snapshot Multi 8.0i HD Test). Die Aggressor hat viele Einstellungsmöglichkeiten bspw. für die Belichtungszeit, die Blitzstärke und GEO-Koordinaten. Das Besondere an der Bushnell ist die sehr schnelle Auslösegeschwindigkeit von 0,2 bzw. 0,362 Sekunden.

Tipp: Vielleicht interessiert Dich auch unsere interaktive Wildkamera-Vergleichstabelle.

7.3.1

Forschungsprojekte mit der Wildkamera

Der Luchs in Deutschland

Ähnlich wie beim Wolfsmonitoring wird im Zuge des Luchsmonitorings mit Hilfe von Wildkamras die Verbreitung des Luchses in Deutschland untersucht.

Der Wolf in Deutschland

Mit Hilfe von Wildkameras wird die Verbreitung des Wolfes im Zuge des Wolfsmonitorings in Deutschland systematisch untersucht.

Die Wildkatze in Deutschland

In unseren Wäldern in Deutschland streifen etwa 5.000 bis 7.000 Wildkatzen umher. Konntest Du schon eine mit Deiner Wildkamera fotografieren?

8.

Welche SIM-Karte für meine Wildkamera?

Wildkameras mit Mobilfunkmodul benötigen für die Versandfunktion eine SIM-Karte. Cvdr, Justin Ormont

Einige Überwachungskameras verfügen über ein Mobilfunkmodul, welches es ermöglicht die aufgenommenen Bilder in Echtzeit direkt an Dich zu übermitteln. Damit diese Module überhaupt funktionieren, muss in die Wildkamera wie bei einem Handy eine SIM-Karte eingelegt werden. Hierbei musst Du zwei Arten von SIM-Karten unterscheiden: Prepaid-SIM-Karten und Vertrags-SIM-Karten.

Darüber hinaus ist die Verfügbarkeit des gewünschten Netzes zur Datenübertragung ausschlaggebend für die Anbieterwahl. In Deutschland gibt es 4 Netze, die von allen Anbietern genutzt werden. Ob Dein bevorzugtes Netz am Einsatzort verfügbar ist, kannst Du wie folgt herausfinden:

Vielleicht interssiert Dich auch unser großer Wildkamera Vergleich, wenn Du noch eine passende Wildkamera suchst.

8.1

Vertrags-Sim-Karte für Wildkameras

Der große Vorteile einer SIM-Karte mit Mobilfunkvertrag liegt an der höheren Flexibilität. Die meisten Mobilfunk-Anbieter bieten ihren Kunden die Möglichkeit verschiedene Bereiche der mobilen Telefonie und des mobilen Internets mit einem Pauschalbetrag abzudecken und dann von den Vorteilen einer sogenannten Flatrate zu profitieren. Dies bedeutet: Egal ob Deine Wildkamera die Bilder per MMS oder per Email versendet, die Kosten pro Monat bleiben stets die gleichen und lassen sich leicht kalkulieren. Allerdings laufen die Kosten auch weiter, wenn Du die Wildkamera nicht im Einsatz hast.

8.2

Prepaid-Sim-Karte für Wildkameras

Alternativ zum Mobilfunktvertrag gibt es eine ganze Reihe von Prepaid-Anbietern. Beim Prepaid-Konzept lädt man die SIM-Karte mit einem bestimmten Guthaben auf und kann dieses anschließend nutzen. Ist das Guthaben verbraucht musst Du die Karte erneut aufladen. Bei einer Prepaid-Lösung ist der Versand von MMS und die Nutzung des mobilen Internets ein wenig teurer als beim Mobilfunkvertrag. Werden von Deiner Wildkamera nur wenige Bilder gemacht oder setzt Du sie eher unregelmäßig ein, dann kann sich eine Prepaid-Karte für Dich lohnen.

Wichtig: Viele Prepaid-Anbieter bieten eine SMS-Flatrate an; diese erstreckt sich jedoch nicht auf den Versand von MMS. MMS kosten im Durchschnitt knapp 0,39 €, so dass es oftmals günstiger ist die Bilder per Email zu versenden. Denn Daten- bzw. Internet-Flatrates gibt es bei beinahe jedem Anbieter.

9.

Welche Batterien eignen sich für eine Wildkamera?

Je nach Einsatzbereich werden bei der Stromversorgung deiner Überwachungskamera hohe Ansprüche an den Batteriebetrieb gestellt. Da der Einsatz oftmals sowohl über einen längeren Zeitraum, als auch unter nicht idealen Temperaturbedingungen erfolgt, solltest Du dich tatsächlich für Qualitätsbatterien entscheiden und nicht am falschen Ende sparen.

9.1

Akkus oder Batterien?

Die Empfehlung der Wildkamerahersteller ist unterschiedlich; NiMH-Akkus haben jedoch in der jüngsten Generation einige Vorteile gegenüber den günstigen Alkalinebatterien:

  • NiMH-Akkus geben im Gegensatz zu Alkalinebatterien auch noch bei Temperaturen um den Gefrierpunkt genügend Strom ab. So kannst Du deine Wildkamera auch in kalten Herbstnächten noch effektiv einsetzen, ohne Dir um den Batteriestatus Gedanken zu machen.
  • Wiederaufladbare NiMH-Akkumulatoren haben geringere Betriebskosten. Zwar liegen die Anschaffungskosten höher als bei normalen Batterien, doch durch eine längere Betriebsdauer moderner Akkus und die Möglichkeit der schnellen Wiederaufladung sparst Du im Endeffekt Geld.
Die Grafik zeigt anschaulich, dass die kritische Spannungsgrenze von 1,2 V bei gleicher Belastung viel eher bei Alkalinebatterien unterschritten wird als bei NiMH-Akkus. Unter einer Spannung von 1,2 Volt sind die meisten Wildkameras nicht mehr funktionsfähig. Anton, Chris828

Wichtig: Das Aufladen der Akkus sollte möglichst gleichzeitig an einem einzigen Ladegerät oder durch ein intelligentes Akkuladegerät erfolgen. Denn die meisten Tierbeobachtungskameras reagieren empfindlich auf ungleichmäßige Ladestände der Akkumulatoren und stellen dann schneller den Dienst ein, als erwartet.

9.2

Kamerabetrieb mittels Solarpanel

Ein Solarpanel versorgt die Wildkamera mit Sonnenenergie und macht das Wechseln der Batterien überflüssig.

Auch wenn Wildkameras mit einer einzigen Akkuladung mehrere Monaten durchhalten, ist doch irgendwann ein Batteriewechsel notwendig. Besonders wenn viele Aufnahmen gemacht werden, erschöpfen sich auch die besten Akkus recht schnell. Abhilfe schaffen hier Solarpanele, welche die Kamera unabhängig von endlichen Energiequellen machen und stattdessen mit Sonnenenergie versorgen.

Die einfallende Sonnenenergie wird vom Panel in Strom umgewandelt und in einem eigenen Akku zwischengespeichert. Über ein Stromkabel ist das Solarpanel mit dem 6 oder 12 Volt-Anschluss der Wildkamera verbunden und versorgt diese kontinuierlich mit der benötigten Energie durch Entladen des Panelakkus.

Befestigungsmöglichkeiten sind am Solarpanel vorhanden, so dass Du das Panel mittels Bändern oder Schrauben zum Beispiel am Stamm eines Baumes befestigen kann. Wichtig ist, dass Du das Panel so ausrichtest, dass es möglichst zur Mittagszeit die meiste Sonne abbekommt. Bedenke aber auch, dass die Sonne im Laufe der Monate wandert und eine Korrektur des Standortes nötig sein kann.

Ob Deine Wildkamera den Betrieb mittels Solarpanel unterstützt, erkennst Du am einfachsten an einem vorhandenen 6 oder 12 Volt-Anschluss. Verfügt Deine Wildkamera über einen solchen Anschluss ist der Betrieb mit einem Solarpanel möglich. In unserer Vergleichstabelle für Fotofallen findest Du unter dem Vergleichskriterium Stromnetzanschluss alle Wildkameras mit externer Stromversorgungsmöglichkeit.

10.

Wildkamera Schutzgehäuse

Schutzgehäuse für Wildkameras, teils tarnfarben, schützen deine Wildkamera vor äußerer mechanischer Einwirkung und stellen einen zusätzlichen Schutz gegen Witterung und Diebstahl dar. Sie kosten ca. 30 bis 60 €, bestehen aus robustem Metall und lassen sich mittels Verschraubung dauerhaft an Bäumen oder Wänden montieren. Verschlossen wird das Gehäuse mittels Vorhängeschloss an einem dafür vorgesehenen Bügel. Im Frontbereich befindet sich eine Aussparung, um die Funktion von PIR, Sensor und Blitzlicht nicht zu stören. Ein Schutz des PIRs beispielsweise mittels Glasscheibe ist leider wegen der Wärmedämmung nicht möglich.

Wildkamera Schutzgehäuse für die Snapshot Extra und Mobil.

Wichtig: Nicht jedes Schutzgehäuse passt auf jede Wildkamera, da sich Höhe, Breite und Tiefe der Wildkameras sowie die Position von Objektiv, Sensor und Blitzlicht unterscheiden. Am besten verwendest Du ein passgenaues, speziell für deine Kamera angefertigtes Gehäuse.

Tipp: Setzt Du deine Wildkamera häufig um, bleibt die Ausrichtung des Erfassungsbereichs durch die Verwendung mehrerer fest montierter Schutzgehäuse und das Ergebnis der verschiedenen Aufnahmen stets gleich und leichter vergleichbar.

11.

Wildkameras und Datenschutz: Sind Wildkameras legal?

Die Beobachtung durch eine Kamera ist für Betroffene meist unangenehm und stellt sogar einen schwerwiegenden Eingriff in das Persönlichkeitsrecht dar. Daher ist Videoüberwachung nur zulässig, wenn ein schwerwiegender Grund vorliegt [q5] - Wildkameras bilden hier keine Ausnahme. Die Piratenpartei in Deutschland setzt sich für einen strengeren Datenschutz ein. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die junge Partei Kritik an Bundesländern äußert, in denen keine entsprechende Meldepflicht für Wildkameras besteht [q10].

11.1

Darf ich meine Wildkamera zum Schutz meines Privatbesitzes nutzen?

Eine Videoüberwachung kann zulässig sein, sofern sie unter die Wahrnehmung des Hausrechts fällt. Wer zum Schutz von privaten Objekten eine Wildkamera auf dem eigenen Grundstück anbringen möchte, kann dies zwar unter bestimmten Bedingungen tun, ist jedoch dazu verpflichtet, betroffene Personen darauf hinzuweisen [q5]. Diese müssen gewarnt werden, bevor sie den überwachten Bereich betreten. Daher muss deutlich gekennzeichnet sein, wo der Aufnahmebereich beginnt.

Hat die Öffentlichkeit beispielsweise das Recht, den am Grundstück angrenzenden Gehweg zu nutzen, gilt das Hausrecht möglicherweise nicht mehr als Rechtfertigung [q20]. Die Beobachtung von Gebäudeaußenwänden ist nur legal, sofern bereits Beschädigungen eingetreten sind. In bestimmten Fällen können jedoch auch Beweismittel, die durch rechtswidrige Aufnahmen erhoben wurden, verwertbar sein [q30]. Wer bei einem Verdacht auf Beschädigung oder Diebstahl eine Wildkamera anbringen möchte, sollte sich im Vorfeld dennoch mit der Polizei in Verbindung setzen, um herauszufinden, was in der jeweiligen Situation zulässig ist.

11.2

Darf ich als Privatperson eine Wildkamera im Wald anbringen?

Der Wald ist ein öffentlich zugänglicher Ort und fällt daher unter das Bundesdatenschutzgesetz. Wer eine Tierbeobachtungskamera im Wald anbringen möchte, hat die Möglichkeit, sich an den zuständigen Jagdpächter, Förster oder Ortsvorsteher zu wenden und sich über die im jeweiligen Bundesland geltende Rechtslage zu informieren. In der Regel ist die Überwachung öffentlich zugänglicher Bereiche jedoch illegal. In einigen Bundesländern muss selbst für Jäger eine Genehmigung zur Anbringung einer Wildkamera vorliegen, die dann auch meist nur für wissenschaftliche Zwecke und an schwer zugänglichen Bereichen wie Wildbrücken oder Kirrungen gilt [q40]. Einige Datenschutzbeauftragte und Jagdverbände in den Bundesländern haben Merkblätter herausgegeben, die eine Orientierungshilfe darstellen:

11.3

Was kann ich als Betroffener tun, wenn ich von einer Wildkamera erfasst wurde?

Wenn eine Person die Beobachtung durch eine Fotofalle nicht mit Sicherheit ausschließen kann, gilt dies bereits als Eingriff in das Persönlichkeitsrecht. In diesem Fall sollten Betroffene sich nach Möglichkeit an den Eigentümer der Kamera wenden [q50]. Sofern dieser nicht bekannt ist, hilft es nur, sich die Stelle zu merken und den Zuständigen darum zu bitten, das Bildmaterial zu entfernen. Im Zweifel bleibt jedoch nur der Weg zur Aufsichtsbehörde des jeweiligen Bundeslandes, die für die Datenschutzkontrolle zuständig ist. ([q20], [q60])

Fazit: Sobald die geringste Möglichkeit besteht, dass eine Wildkamera Personen erfassen könnte, ist eine datenschutzrechtliche Rechtfertigung unumgänglich [q20]. Die Kameraüberwachung durch Privatpersonen ist jedoch nicht immer lückenlos geregelt. Im Zweifel sollten Privatpersonen sich mit konkreten Fragen an den jeweils zuständigen Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit wenden.

12.

Wildkamera vor Diebstahl schützen

Nicht selten kommt es vor, dass eine Wildkamera geklaut wird; entweder weil beispielsweise ein Dieb von Brennholz auf frischer Tat ertappt wird und nun die Beweisbilder vernichten möchte oder weil Spaziergänger eine frei zugängliche Fotofalle entdecken und klauen.

Um dem Diebstahl Deiner Wildkamera zumindest zu erschweren, hast Du folgende Möglichkeiten:

  • Schütze Deine Wildkamera mit einem Passwort (Wildkameras mit Passwortschutz findest Du in unserer Vergleichtabelle).
  • Nutze ein Kabelschloss und binde das Gerät an einen Baum fest. Viele Tierbeobachtungskameras haben für diesen Zweck eine Öse am Gehäuse. (Siehe Vergleichskriterium "Öse für Kabelschloss")
  • Sichere Deine Wildkamera alternativ mit einem Wildkamera-Gehäuse und einem Vorhängeschloss ab.
  • Tarne Deine Wildkamera, gegebenen Falls auch mit Blättern und Moos oder grauen Materialien je nach Umgebung.
  • Nutze eine Fotofalle mit Fotoversandfunktion, so dass ein Dieb möglicherweise beim Kameraklau fotografiert wird und wegen des automatischen Bildversands identifiziert werden kann.
  • Nutze eine Wildkamera mit unsichtbaren Lichtblitz, um keine unnötige Aufmerksamkeit zu erzeugen.
  • Wenn möglich positioniere Deine Wildkamera in einer schwer zugänglichen Höhe.

Kennst Du noch weitere hilfreiche Tricks zum Schutz der Wildkamera? Wir würden uns sehr freuen, wenn Du uns Deinen Trick in den Kommentaren verrätst :)

Befürchtest Du einen möglichen Diebstahl Deiner Wildkamera?
13.

Wildkamera Bilder nach Modell

Dörr Snapshot Mini

Dörr Snapshot Mini bei Tag (3264 x 2448 Pixel)
Dörr Snapshot Mini bei Nacht (2560 x 1920 Pixel)

Dörr Snapshot Mini Black

Dörr Snapshot Mini Black bei Tag (3264 x 2448 Pixel)
Dörr Snapshot Mini Black bei Nacht (2560 x 1920 Pixel)

Dörr Snapshot Multi 8.0i HD

Dörr Snapshot Multi 8.0i HD bei Nacht (2048 x 1536 Pixel)

Mehr Fotos und Videos von der Dörr Snapshot Multi 8.0i HD findest Du in unserem Wildkamera Test: Dörr Snapshot Multi 8.0i HD im Test.

Wild-Vision Full HD 5.0

Wild-Vision Full HD 5.0 bei Tag (2592 x 1944 Pixel)
Wild-Vision Full HD 5.0 bei Nacht mit 19 LEDs (2592 x 1944 Pixel)
Wild-Vision Full HD 5.0 bei Tag (2592 x 1944 Pixel)

Mehr über die Wild Vision HD 5.0 findest Du auf unserer Wild Vision HD 5.0 Seite. Fotos und Videos von anderen Wildkameras findest Du im jeweiligen Wildkamera Test.

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Wildkamera Bilder von Wildkameravergleich.de-Lesern

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Eichhörnchen am frühen Morgen mit der Wild-Vision Full HD 5.0 fotografiert.
Aufgeregter Steinkauz am Nistkasten in Krefeld mit einer modifizierten Seissiger GPRS Cam 2 fotografiert.
Kauz Männchen und Weibchen am Nistkasten in Krefeld mit einer modifizierten Seissiger GPRS Cam 2 fotografiert.